Schwitzender ELKO

30. Juni 2008 von Patrick Schnabel

Die Bezeichnung “schwitzender ELKO” kommt daher, weil ein ELKO, der deutlich über dem Grenzwert seiner Betriebsspannung oder falsch herum gepolt betrieben wird, heiß wird. Das Elektrolyt beginnt zu kochen. Aufgrund der Gasbildung bricht das Gehäuse des ELKOs auf und das Elektrolyt tritt heraus. Man könnte meinen, der ELKO würde schwitzen. Begleitet wird das von einem leisen Zischen.

Manchmal tut es auch einen lauten Schlag, dem Funken, eine Menge Qualm und ein beisender Gestank folgen. Je nach Größe des ELKOs verteilen sich seine Innereien (Papier und Folie) in der Umgebung. Zurück bleiben die Anschlussbeine, das leere Gehäuse und der Gummipfrofen. Die Leiterplatte ist in der Regel mit deutlichen Explosionsspuren gekennzeichnet. War der ELKO auf der Leiterplatte ungeschickt platziert, können dabei auch nebenliegende Bauteile in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

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23. Juni 2008 von Patrick Schnabel

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Wie bekomme ich die richtigen Bauteile?

18. Juni 2008 von Patrick Schnabel

Das ist ja ein leidiges Thema. Da ist man am Basteln und braucht verschiedene Bauteile mit unterschiedlichen Anforderungen. Wie findet man jetzt heraus, welchen Bauteil-Typ man genau braucht?

Schön wäre es, wenn man irgend ein Feld-Wald-und-Wiesen Bauteil verwenden könnte. Doch dass weiß man auf Anhieb auch nicht gleich. Deshalb empfiehlt sich der Griff zum nächsten Katalog irgend eines Bauteilversenders. Und dort ein Blick in die entsprechende Produkt-Tabelle. Vorher sollte man genau wissen, wie die Parameter sind. Die wichtigsten Kenn- und Grenzwerte stehen dann in der Tabelle. Wenn man bestimmte Parameter hat, dann muss man sich einige Typen heraussuchen, die grob passen könnten. Danach ist dann das Studium der Datenblätter fällig.

Hat man dann die passenden Bauteile bestimmt, gehts ans Bestellen.

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17. Juni 2008 von Patrick Schnabel

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Berechnung eines Kondensators zur Funkentstörung

10. Juni 2008 von Patrick Schnabel

Im Modellbau sind an Gleichstrommotor Kondensatoren angebaut. Sie dienen der Funkentstörung. Da stellt sich die Fragen, wie man diese Kondensatoren dimensioniert.

Grundsätzlich schadet es nicht, sich das bei anderen abzuschauen. Vor allem deshalb, weil Entstörung schwierig ist. Besonders, wenn man es berechnen will. Besser ist es, wenn man es einfach ausprobiert. Das geht schneller als Berechnen.

Erfahrungsgemäß verwendet man 100 nF (Keramik-Kondensator) und 100 µF (Elektrolyt-Kondensator). Sowas findet man in fast jeder Bauteilsammlung. Dann schaut man nach, ob die Störungen verschwinden. Wenn die Störungen hochfrequenter sind, dann kann man es auch mit 100 pF versuchen.

Hinweis zur Kapazität: Je mehr Strom der Motor zieht, desto größer sollte die Kapazität sein. Die obere Grenze wird aber nicht nur durch die Bauform beeinflusst, sondern auch durch den induktiven Anteil des Kondensators. Es bringt nichts, einfach einen fetten Elektrolyt-Kondensator anzuschließen. Er kann hochfrequente Störimpulse wegen seiner Eigeninduktivität nicht ausgleichen.

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