11. August 2008 von Patrick Schnabel

Um eine LED auf Funktion zu testen oder zu prüfen, legt man sie mit einem Vorwiderstand von 150 bis 330 Ohm an 3 bis 5V Gleichspannung. So kann man jeden LED-Typ auf Funktion und Polarität testen, ohne dass eine Gefahr für die LED besteht.
Leuchtdioden vertragen nur eine sehr geringe Sperrspannung. Sie können schon mit kleinen Spannungen von 5 bis 6 V zerstört werden.
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4. August 2008 von Patrick Schnabel
Neulich hat mich jemand mit folgendem Thema angesprochen:
Ich würde gerne mein altes PC-Netzteil als Spannungsquelle nutzen. Ich brauche auch nur die 12V. Ich habe es aber im ausgebauten Zustand noch nicht zum Laufen bekommen. Im PC funktioniert es einwandtfrei. Ich habe inzwischen herausgefunden, dass ich zwei Pins kurzschließen muss. Ich weiß nur nicht welche.
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob sich ein PC-Netzteil als Spannungsquelle missbrauchen lässt. Die Antwort ist “JA”.
Um es zum Laufen zu bekommen sind zwei Bedingungen erforderlich:
- Zum Starten muss Pin 14 und 15 kurzgeschlossen werden.
- Es muss schon beim Einschalten eine gewisse Grundlast dranhängen
Die erste Bedingung zu erfüllen, dürfte keinerlei Problem darstellen. Dazu baut man einfach eine Brücke von Pin 14 auf Pin 15.
Für die Grundlast gibt es grundsätzlich zwei Ansätze. Die einfachste ist ein altes Laufwerk zum Beispiel ein CD-ROM-Laufwerk anzuschließen. Das sorgt für die Grundlast. Das ist eine unelegante, dafür schnelle Lösung.
Besser ist es, am 5V-Anschluss eine Last zu schalten, die 300 bis 400 mA zieht. Das macht man am beste mit einem Widerstand. Das wäre ein Widerstand von ca 12 bis 18 Ohm. Je nach Widerstandswert sollte der Widerstand eine Verlustleistung von 1,5 bis 2,5 Watt vertragen können.
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