12. Dezember 2008 von Patrick Schnabel
So ein Elektronik-Anfänger, wenn er sich irgendwann mit ICs und den dazugehörigen Datenblättern beschäftigen muss, sucht dann natürlich nach deutschsprachigen Datenblättern. Voller Verwunderung findet er keine.
Als in den 70er Jahren deutsche Firmen noch in der Halbleiter-Industrie und -Entwicklung tätig waren (außer Siemens gab es da nicht viele) wurden tatsächlich viele Datenblätter auch auf Deutsch herausgebracht. Seit es so gut wie keine deutschen Halbleiter-Hersteller mehr gibt und der Halbleitermarkt praktisch International ist, gibt es keine deutschsprachigen Datenblätter mehr. Höchstens noch für ein paar alte Halbleiter aus den 70er Jahren gibt es noch das eine oder andere deutsche Datenblatt.
Datenblätter werden nur noch in der englischen Sprache herausgegeben. Sich mit den Grundbegriffen auseinanderzusetzen und sie zu verstehen, lohnt sich auf alle Fälle.
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4. Dezember 2008 von Patrick Schnabel
Wenn man einen Wechselspannungsverstärker bauen möchte, dann muss man sich auch mit Koppelkondensatoren beschäftigen. Hier stellt sich die Frage, ob man eher auf Erfahrungswerte zurückgreift oder ob es bestimmte Formeln gibt, um die Kapazität genau auszurechnen.
Grundsätzlich gilt: Der Koppelkondensator bildet mit dem Ausgangswiderstand der Signalquelle bzw. mit dem Eingangswiderstand der Last einen Hochpass. Der Koppelkondensator muss jetzt so dimensioniert bzw. berechnet werden, dass die kleinste Frequenz des Signals, das übertragen werden soll, noch durch den Hochpass hindurch kommt.
Wer das genau berechnen will, der möge sich mit dem passiven Hochpass beschäftigen. Selbstverständlich kann man auch auf Erfahrungswerte zum Koppelkondensator zurückgreifen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der errechnet sich die Kapazität.
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