Timer 555 – Das Buch über das beliebteste IC aller Zeiten!

18. Februar 2009 von Patrick Schnabel

NE555

Das Timer-IC NE555 ist seit 1972 auf dem Markt und seit dem eines der beliebtesten ICs aller Zeiten. Er eignet sich für so viele verschiedene Anwendungen, dass man als Elektronik-Einsteiger kaum um ihn herumkommt. Er ist vor allem dann geeignet, wenn man mal etwas mehr machen will, als nur ein paar Transistoren, Widerstände und Kondensatoren zusammenzulöten.

Aus meiner Ausbildungszeit kenne ich den NE555 noch sehr gut. Er war aus keiner Schaltung wegzudenken. Da wir hauptsächlich digitale Schaltungen mit TTL- und CMOS-Bausteinen aufgebaut haben, diente der NE555 in der Regel immer als Taktgeber.

Jetzt gibt es ein Buch über den Timer 555, dass einfach jeder Hobby-Elektroniker haben muss.

Timer-Buch

In diesem Buch haben Thomas Schaerer und ich alles Wichtige zum Timer 555 in einem handlichen und praktischen Ringbuch gebündelt.

Das Timer-Buch enthält:

  • ein ausführliche Beschreibung und Analyse des Innenlebens des Timers
  • Darstellung vielfältiger Anwendungsmöglichkeiten
  • praktische Tipps zur CMOS-Version
  • alternative Timer- und Taktgeber-Schaltungen

Dieses Buch ist eine Kombination aus Grundlagen, anwendungsorientierten Schaltungen und Auszügen aus Datenblättern.

Der Hobby-Elektroniker bekommt mit diesem Elektronik-Workshop Einblick in Schaltungen, die sich in der Praxis bewährt haben und schon sehr oft nachgebaut wurden. Er erspart sich somit das Suchen von Informationen aus zweifelhaften Quellen und Herumdoktern an nicht funktionierenden Schaltungen.

Der Workshop-Charakter erleichtert es gerade Einsteigern mit Spaß zu einem schnelleren Erfolgserlebnis mit dem Timer 555 zu kommen.

Nutze jetzt die Gelegenheit und bestelle das neue Timer-Buch zum Einführungspreis von 19,90 Euro.

Kategorien: Allgemein, Schaltungen | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren

Verlustleistung und Wärmeentwicklung in Halbleitern?

17. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Prozessoren sind ja die mit am wichtigsten und häufigsten Halbleiter. Sie verbraten bekanntlich sehr viel Leistung und müssen deshalb intensiv und ausgeklügelt gekühlt werden.

Wo her kommt eigentlich diese Wärme?

Die Verlustleistung und somit die Wärmeentwicklung in einem Halbleiter entsteht dadurch, dass bei jedem Schaltvorgang einige hunderttausend Elektronen den spezifischen Widerstand von Leiterbahnen und Halbleiterschichten überwinden müssen.

Wird der Halbleiter, hier als Beispiel der Prozessor, getaktet, also aufgrund steigender und fallender Taktflanke die Elektronen ständig hin und her bewegt und das auch noch extrem schnell (GHz), dann entsteht sehr schnell eine extreme Wärmeentwicklung.

Seit langem sind Forscher daran interessiert die Zahl der Elektronen zu reduzieren. Im besten Fall würde sich die zu bewegenden Elektronen auf eins reduzieren. Die Verlustleistung und somit auch die Wärmeentwicklung wären auch bei hohen Taktraten sehr gering.

Kategorien: Bauelemente, Computertechnik | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren

Ein Kondensator lässt Wechselstrom durch

12. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Um es Elektronik-Anfängern einfach zu machen, wird häufig behauptet, dass der Kondensator Gleichstrom sperrt und Wechselstrom durchlässt. So weit so gut. Doch korrekt ist das nicht.

Ein wesentlicher Bestandteil des Kondensators ist das Dielektrikum, dass einen Isolator darstellt und somit keinen Gleichstrom durchlässt. Soweit ist die obere Aussage also korrekt. Und doch ist ein Kondensator für die Wechselspannung bedingt “durchlässig”. Genauer betrachtet und somit richtig, ist dass sich der Wechselstromwiderstand des Kondensators umgekehrt proportional zur Kapazität des Kondensators verhält. Das bedeutet, ob der Kondensator den Wechselstrom durchlässt oder nicht, ist von der Kapazität des Kondensators abhängig.

Kategorien: Bauelemente, Elektronik | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren

Austausch eines Elektrolyt-Kondensators

10. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Ein Aspekt, der beim Austausch eines defekten Elektrolyt-Kondensators kaum beachtet wird, ist dessen Nennspannung. Weil gerade kein passender Typ vorhanden ist, wird mal eben geschwind ein Elektrolyt-Kondensator mit einer höheren Nennspannung verwendet.

Und, ist es sinnvoll beim Austausch eines Elektrolyt-Kondensators einen andere Elektrolyt-Kondensator mit einer höheren Nennspannung zu verwenden?

Dazu muss man folgendes wissen: Elektrolyt-Kondensatoren arbeiten am besten bei 75% ihrer Nennspannung. Wenn sie mit voller oder fast voller Nennspannung arbeiten, dann steigt der Leckstrom an und somit auch die Entlade-Strom-Verluste. Sie befinden sich ja fast vor dem Durchschlag. Das verkürzt die Lebensdauer des Kondensators erheblich.

Es ist jedoch noch viel schlimmer, wenn man den Elektrolyt-Kondensator nur bis zu einem Bruchteil der Nennspannung betreibt. Um den Oxidfilm auf dem Aluminium aufrechtzuerhalten, ist eine geringe Menge an Leckstrom erforderlich. Der Tritt aber nur im oberen Drittel der Nennspannung auf.

Deshalb gilt, beim Austausch eines defekten Elektrolyt-Kondensators auf die Betriebsspannung und die Nennspannung achten. Der Kondensator arbeitet am besten, wenn die Betriebsspannung etwa 75% der Nennspannung beträgt.

Kategorien: Bauelemente, Tipps und Tricks | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren

Plastik-Elektronik

4. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Zu Plastik-Elektronik zählen einfache, auf Folie gedruckte Schaltungen. Als Trägerstoff eignen sich zum Beispiel Verpackungen. Diese Wegwerf-Schaltungen basiert allerdings nicht auf teurem Silizium, sondern auf organischen Kunststoffen.

Kategorien: Elektronik | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren