Bipolaren Kondensator basteln

31. März 2010 von Patrick Schnabel

Bipolarer Kondensatoren bis 100 µF bekommt man fast überall zu kaufen. Die sind schon recht groß. Doch was ist, wenn man mehr Kapazität braucht? Zum Beispiel 1.000 µF. Dann sind die Bezugsmöglichkeiten geringer, der Preis hoch und die Bauform sehr groß.

Es gibt aber noch die Möglichkeit, einen bipolaren Kondensator aus zwei ELKOs und zwei Dioden zu basteln.

bipolarer Kondensator

Hinweis: Diese Ersatzschaltung für einen bipolaren Kondensator sollte man nicht in Tonfrequenzweichen verwenden.

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Darstellung der Transistor-Belegung im Datenblatt

29. März 2010 von Patrick Schnabel

Bei der Darstellung der Transistor-Belegung im Datenblatt ergibt sich manchmal die Frage, ob der Transistor von oben oder von unten dargestellt ist.

Transistor-Belegung

Bei Zeichnungen in einem Datenblatt kann man von einer technischen Zeichnung ausgehen. Da erklärt sich die Ansicht von ganz allein, wenn gewisse Normen eingehalten wurden.
Hier gilt, sind die Linien voll gezeichnet, dann ist die Ansicht auf die Pins gerichtet. Sind die Linien gestrichelt gezeichnet, dann bedeutet das, dass die Pins verdeckt sind. Das bedeutet, man schaut von oben auf den Transistor.

Wenn man sich mit der Belegung dann immer noch nicht sicher ist, dann muss man vor dem Einlöten mit dem Multimeter nachmessen.

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Welcher Mikrocontroller?

24. März 2010 von Patrick Schnabel

Zuerst muss man sich für eine Mikrocontroller-Familie entscheiden. Am verbreitetsten sind die PICs von Microchip und die AVRs von Atmel. In der Industrie sind die 8051 von Siemens noch weiter verbreitet, aber bei Hobby-Elektronikern nicht mehr aktuell. Dann gibt es noch viele weitere von Motorola (HC08..), NEC, Texas Instruments… und so weiter.

Jede Mikrocontroller-Familie hat einen etwas anderen Aufbau, ein anderes Konzept, eine andere Assemblersprache, eine andere Bedienung und andere Entwicklungsumgebungen. Für die meisten Mikrocontroller gibt es sie kostenlos zum Herunterladen. Nur professionelle Entwicklungspakete und C-Compiler kosten Geld.

Um sich die Entscheidung einfacher zu machen sollte man in die entsprechenden Mikrocontroller-Foren gehen. Wenn man Probleme hat, dann helfen einem die vielen Hilfestellungen und schon gelösten Probleme weiter.

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Strom berührungslos messen

24. März 2010 von Patrick Schnabel

Das Grundprinzip: Eine Strommessung setzt einen Widerstand in der Leitung voraus, durch den der zu messende Strom fließt. Die an diesem Widerstand abfallende Spannung wird verstärkt und dann in ein Signal umgewandelt welches sich für die berührungslose Messung eignet.

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Biometrie

22. März 2010 von Patrick Schnabel

Unter Biometrie fallen Fingerabdrucksensoren in Notebooks und Smartphones. Und auch Ausweispapiere und Führerscheine mit biometrischen Merkmalen.
Der Vorteil, der Anwender kann seine biometrischen Merkmale nicht einfach so verlieren oder vergessen. Schlüssel, Karten, Codes und Passwörter lassen sich auch noch weitergeben.
Vergessene oder aufgeschriebene Passwörter und gestohlene Karten bedeuten für ein Unternehmen ernsthafte Sicherheitsprobleme und einen hohen Verwaltungsaufwand.
Bekannt sind optische, thermische und kapazitve Sensoren.

Biometrie ersetzt den Autoschlüssel

Sobald mehrere Personen ein Auto benutzen, fängt bei jedem Fahrerwechsel das Spiel mit dem Sitz einstellen und Spiegel verdrehen an. In Zukunft soll das wegfallen.
Das Auto merkt sich die Einstellungen von jedem Fahrer und erkennt am Fingerabdruck, wer das Auto aufgeschlossen hat. Wenn es einen anderen Fahrer erkennt, dann stellt es alle Benutzereinstellungen auf diesen Fahrer automatisch ein.

Wäre das eine interessante Anwendung in Ihrer Familie oder Firma mit häufig wechselnden Fahrern?

Biometrie statt Benutzername und Passwort

Viele Dienste, Services und Anwendungen die wir im Internet nutzen erfordern eine Registrierung oder Anmeldung mit Benutzername und Passwort. Jedes System erfordert einen anderen Benutzernamen und Passwort. Das ist ein großer Nachteil für die mobile Kommunikation. Vergesslich darf man dabei nicht sein. Besonders die Anmeldedaten, von selten genutzten Webseiten sind schnell vergessen.
Biometrie-Lösungen, meist mit Fingerabdruck-Scanner sind stark im kommen. Vor Jahren waren sie noch Fehleranfällig, empfindlich und mit einer schlechten Erkennungsrate versehen. Doch das hat sich geändert. Die Produkte sind brauchbar und massenmarkttauglich geworden.

Das Problem mit dem Fingerabdruck

Wenn ein Finger trocken oder verletzt ist, dann lassen sich Fingerabdrücke nur schwer erkennen. Aus diesem Grund, vorallem letzterer, sollte man den kleinen Finger für die Erkennung verwenden. Er wird seltener in Anspruch genommen.
Wegen der hohen Fehlerrate bei der Personenerkennung, insbesondere beim Fingerabdruck, geht man in der Biometrie den Weg der Venenmustererkennung in der Hand oder im Arm. Damit ist ein wesentlich zuverlässigere Erkennung möglich.

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