Biometrie

Unter Biometrie fallen Fingerabdrucksensoren in Notebooks und Smartphones. Und auch Ausweispapiere und Führerscheine mit biometrischen Merkmalen.
Der Vorteil, der Anwender kann seine biometrischen Merkmale nicht einfach so verlieren oder vergessen. Schlüssel, Karten, Codes und Passwörter lassen sich auch noch weitergeben.
Vergessene oder aufgeschriebene Passwörter und gestohlene Karten bedeuten für ein Unternehmen ernsthafte Sicherheitsprobleme und einen hohen Verwaltungsaufwand.
Bekannt sind optische, thermische und kapazitve Sensoren.

Biometrie ersetzt den Autoschlüssel

Sobald mehrere Personen ein Auto benutzen, fängt bei jedem Fahrerwechsel das Spiel mit dem Sitz einstellen und Spiegel verdrehen an. In Zukunft soll das wegfallen.
Das Auto merkt sich die Einstellungen von jedem Fahrer und erkennt am Fingerabdruck, wer das Auto aufgeschlossen hat. Wenn es einen anderen Fahrer erkennt, dann stellt es alle Benutzereinstellungen auf diesen Fahrer automatisch ein.

Wäre das eine interessante Anwendung in Ihrer Familie oder Firma mit häufig wechselnden Fahrern?

Biometrie statt Benutzername und Passwort

Viele Dienste, Services und Anwendungen die wir im Internet nutzen erfordern eine Registrierung oder Anmeldung mit Benutzername und Passwort. Jedes System erfordert einen anderen Benutzernamen und Passwort. Das ist ein großer Nachteil für die mobile Kommunikation. Vergesslich darf man dabei nicht sein. Besonders die Anmeldedaten, von selten genutzten Webseiten sind schnell vergessen.
Biometrie-Lösungen, meist mit Fingerabdruck-Scanner sind stark im kommen. Vor Jahren waren sie noch Fehleranfällig, empfindlich und mit einer schlechten Erkennungsrate versehen. Doch das hat sich geändert. Die Produkte sind brauchbar und massenmarkttauglich geworden.

Das Problem mit dem Fingerabdruck

Wenn ein Finger trocken oder verletzt ist, dann lassen sich Fingerabdrücke nur schwer erkennen. Aus diesem Grund, vorallem letzterer, sollte man den kleinen Finger für die Erkennung verwenden. Er wird seltener in Anspruch genommen.
Wegen der hohen Fehlerrate bei der Personenerkennung, insbesondere beim Fingerabdruck, geht man in der Biometrie den Weg der Venenmustererkennung in der Hand oder im Arm. Damit ist ein wesentlich zuverlässigere Erkennung möglich.