Bipolaren Kondensator basteln
31. März 2010 von Patrick Schnabel
Bipolarer Kondensatoren bis 100 µF bekommt man fast überall zu kaufen. Die sind schon recht groß. Doch was ist, wenn man mehr Kapazität braucht? Zum Beispiel 1.000 µF. Dann sind die Bezugsmöglichkeiten geringer, der Preis hoch und die Bauform sehr groß.
Es gibt aber noch die Möglichkeit, einen bipolaren Kondensator aus zwei ELKOs und zwei Dioden zu basteln.
Hinweis: Diese Ersatzschaltung für einen bipolaren Kondensator sollte man nicht in Tonfrequenzweichen verwenden.
Ähnliche Artikel:
- Comic: Mich bläht’s
- Comic: Gewalt ist keine Lösung!
- Was ist ein Blockkondensator?
- Was ist ein Stützkondensator?
- Stützkondensator
Kategorien: Basteln, Tipps und Tricks | 3 Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren

Juni 11th, 2010 at 08:18
Ist doch Schmarrn. Wie will man den denn wieder entladen?
Juni 16th, 2011 at 16:10
gehört in die Rubrik Sinnlosschaltungen, fehlt noch ein Taster dann könnte man das ganze als Knallfrosch verwenden, falls man keinen besonderen Wert auf die Elkos legt……..
Juli 13th, 2011 at 23:30
Nee, so´n Schmarren ist das gar nicht. Die “Urschaltung” ohne Dioden wird schon seit Ewigkeiten angewendet, mitunter sogar in Weichen! Bei zwei gleichen Elkos halbiert sich zwar die Kapazität, aber dafür verdoppelt sich die Spannungsfestigkeit. So hat diese Schaltung durchaus ihre Daseinsberechtigung!!!
Und bei Wechselspannung braucht auch nichts entladen zu werden, was ist das für ein Gedanke??