13. Januar 2010 von Patrick Schnabel
Was ist Energy Harvesting?
Unter dem Begriff “Energy Harvesting” versammeln sich Verfahren, die kleine Mengen elektrischer Energie aus Bewegungen, Wärme oder Licht erzeugen und speichern.
Das Prinzip von Energy Harvesting wurde bereits bei Windmühlen und Segelschiffen erfolgreich eingesetzt. Hier wurde die Energie direkt aus der Umgebung genutzt. Heute geht es eher um den Einsatz drahtloser Sensoren und die Nutzung sparsamer Funkverfahren.
Energy Harvesting beschränkt sich aber nicht auf Solarenergie. Elektromagnetische Wellen durch Kunstlicht und Elektrosmog können ebenso angezapft werden. Auch die Wärme von Maschinen, Heizungen und dem menschlichen Körper, sowie mechanische Energie aus Reibung und Vibration, Druck sind denkbare Energiequellen.
Micro-Energy-Harvesting
Micro-Energy-Harvesting (MEH) ist die Bezeichnung für eine Technik, mit der kleine elektronische Geräte die benötigte Energie selbst gewinnen können. Das hört sich stark nach Utopie und ferne Zukunft an. Doch Solarzellen dienten bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts als Energiequelle für einfache Taschenrechner. Bis heute hat sich daran nichts geändert.
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29. Juli 2009 von Patrick Schnabel
Ab dem 1. September dürfen wegen einer EU-Verordnung keine 100-Watt-Glühbirnen mehr verkauft werden. Nächstes Jahr folgt das Verkaufsverbot für 75-Watt-Glühbirnen , 2011 die 60-Watt-Glühbirnen und 2012 40- und 25-Watt-Glühbirnen. Grund für die Verkaufsverbote sind Energieeffizienz- und Klimaschutzziele.
Baumärkte haben deswegen bereits verstärkte Einkäufe bei 100-Watt-Glühbirnen festgestellt. Der Tagesspiegel berichtet bereits von Hamsterkäufen.
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12. März 2009 von Patrick Schnabel
Gelegentlich macht es Sinn in Durchlaufbereichen, wie Treppenhäuser, Keller oder Garage einen Bewegungsmelder zu installieren, der Beleuchtungsmittel wie Lampen und Neonröhren bedarfsweise ein- und ausschaltet. Damit die Lampen nicht dauernd leuchten und Strom verbrauchen. So ein Bewegungsmelder dient auch der Bequemlichkeit. Er spart die Betätigung des Lichtschalters. Nicht nur zum Ein-, sondern auch zum Ausschalten. Der allseits beschäftigte und gestresste Mensch vergisst sowas gelegentlich mal.
Der Einsatz eines Bewegungsmelders scheint auf dem ersten Blick das Mittel der Wahl zu sein. Nun ist es jedoch so, dass ein Bewegungsmelder auch bein bisschen Strom braucht. Da stellt sich natürlich die Frage: Wie viel? Die Antwort: Unerheblich! Mit nichten.
Aufgemerkt! Verbraucht der Bewegungsmelder mehr als 7 Watt, dann lohnt sich schon eine einfache Stromsparlampe im Dauereinsatz.
Also, bevor ein Bewegungsmelder zum Schalten von Lampen in den Einkaufswagen landet, vorher im Datenblatt schauen, wie hoch der Eigenverbrauch ist. Sind keine Angaben zu finden, dann Finger weg von dem Ding. Eine Stromsparlampe, die dauernd leuchtet, verbraucht unter Umständen weniger Strom, als der Bewegungsmelder.
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18. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Das Timer-IC NE555 ist seit 1972 auf dem Markt und seit dem eines der beliebtesten ICs aller Zeiten. Er eignet sich für so viele verschiedene Anwendungen, dass man als Elektronik-Einsteiger kaum um ihn herumkommt. Er ist vor allem dann geeignet, wenn man mal etwas mehr machen will, als nur ein paar Transistoren, Widerstände und Kondensatoren zusammenzulöten.
Aus meiner Ausbildungszeit kenne ich den NE555 noch sehr gut. Er war aus keiner Schaltung wegzudenken. Da wir hauptsächlich digitale Schaltungen mit TTL- und CMOS-Bausteinen aufgebaut haben, diente der NE555 in der Regel immer als Taktgeber.
Jetzt gibt es ein Buch über den Timer 555, dass einfach jeder Hobby-Elektroniker haben muss.

In diesem Buch haben Thomas Schaerer und ich alles Wichtige zum Timer 555 in einem handlichen und praktischen Ringbuch gebündelt.
Das Timer-Buch enthält:
- ein ausführliche Beschreibung und Analyse des Innenlebens des Timers
- Darstellung vielfältiger Anwendungsmöglichkeiten
- praktische Tipps zur CMOS-Version
- alternative Timer- und Taktgeber-Schaltungen
Dieses Buch ist eine Kombination aus Grundlagen, anwendungsorientierten Schaltungen und Auszügen aus Datenblättern.
Der Hobby-Elektroniker bekommt mit diesem Elektronik-Workshop Einblick in Schaltungen, die sich in der Praxis bewährt haben und schon sehr oft nachgebaut wurden. Er erspart sich somit das Suchen von Informationen aus zweifelhaften Quellen und Herumdoktern an nicht funktionierenden Schaltungen.
Der Workshop-Charakter erleichtert es gerade Einsteigern mit Spaß zu einem schnelleren Erfolgserlebnis mit dem Timer 555 zu kommen.
Nutze jetzt die Gelegenheit und bestelle das neue Timer-Buch zum Einführungspreis von 19,90 Euro.
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