17. September 2010 von Patrick Schnabel

photo credit: germanium
Als Elektronik-Bastler hat man ja häufig die Sammelwut, um später aus alten gebrauchten Geräten Bauteile auszulöten, um sie später eventuell wieder zu verwenden. Es entsteht dabei eine Sammlung aus Bauteilen mit kurzen Anschlussdrähten, “verbrutzelte” Halbleiter, kaputte Gehäuse und kaum erkennbaren Typenbezeichnungen. Doch wer will mit solchen Bauteilen ernsthaft eine Schaltung aufbauen?
Bei einem Anfänger funktioniert die Schaltung nicht. Was kann da sein? Ist eines der gebrauchten Bauteile defekt?
Da ist es besser, man kauft sich ein paar Tütchen mit Dioden, Widerständen, Kondensatoren und ein paar der wichtigsten Transistoren. Dann ist man für 90% der Schaltungen gut bedient. Und teuer ist das nicht.
Den ganzen Schrott, den man dann so daheim rumliegen hat, der fliegt dann gleich in die Tonne.
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7. September 2010 von Patrick Schnabel
Schaltungen aus leitfähiger Knete bauen: Auf die Idee kamen Samuel Johnson und Dr. AnnMarie Thomas von der University of St. Thomas. Sie wollen damit Kindern die Grundlagen der Elektronik näher bringen. Sie haben zwei Knetmasse-Rezepte für leitfähige und nichtleitende Knete entwickelt.
Ein Video und die übersetzten Rezepte finden sich im Bausteln-Blog: Schaltungen mit leitfähiger Knete
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6. Juli 2010 von Patrick Schnabel
Steckboards zum Testen von Schaltungen sind bei Hobby-Elektroniker sehr beliebt. Statt zu löten, werden die Bauteile einfach und schnell zu Schaltungen zusammengesteckt. Für einfache Verstärker, Radioschaltungen oder die beliebten LED-Spielereien sind Steckboards gut geeignet. Und auch für den schnellen Test gibt es nichts praktischeres als Steckboards.
Aber, Schaltungen mit hohen Taktfrequenzen, hochohmiger Hochspannungstechnik oder Röhren kann man auf einem Steckbrett vergessen. Man handelt sich nur unnötige Probleme ein und die Schaltung funktioniert auf der Leiterplatte aufgelötet nachher völlig anders als geplant.
Hinweis: In einem professionellen Entwicklungslabor wird gelötet oder auch gewrappt. Aber niemals eine Schaltung mit einem Steckboard zusammengesteckt.
Probleme mit Steckboards können dann entstehen, wenn man Bauteildrähte mit unterschiedlichem Durchmesser in die Kontakte steckt. Die Steckboards sind in der Regel für Steckbrücken und Bauteile mit ca. 0,4 mm Durchmesser gemacht. Bei schlechter Qualität des Steckboards kann es passieren, dass dicke Drähte die Kontakte aufbiegen und später dünnere Drähte keinen Kontakt mehr haben. Insbesondere bei billigen Steckboards sind die Kontakte schnell ausgeleiert. Doch auch bei Steckboards guter Qualität leiern die Kontakte bei unvorsichtiger Behandlung mit der Zeit aus oder nutzen sich ab. Die Folge sind keine oder wackelnde elektrische Kontakte. Nichts ist ärgerlicher, als eine aufgebaute Schaltung, die nur deshalb nicht funktioniert, weil das Steckboard Defekte aufweist.
Damit ein Steckboard möglichst lange lebt, sollte man folgende Hinweise beachten:
- Die ersten beiden Kontaktreihen von der Mitte aus betrachtet, sollten grundsätzlich nur mit ICs bestückt werden.
- Bauteile mit dickeren Anschlussstifte bis ca. 0,6mm kommen in die äußeren Reihen. Das betrifft hauptsächlich Spannungsregler und Leistungstransistoren.
- Bauteile mit Lötresten oder dicken Anschlüssen werden nicht eingesteckt, sondern nur über externe Klemmverbinder angeschlossen.
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