Berechnung eines Kondensators zur Funkentstörung

10. Juni 2008 von Patrick Schnabel

Im Modellbau sind an Gleichstrommotor Kondensatoren angebaut. Sie dienen der Funkentstörung. Da stellt sich die Fragen, wie man diese Kondensatoren dimensioniert.

Grundsätzlich schadet es nicht, sich das bei anderen abzuschauen. Vor allem deshalb, weil Entstörung schwierig ist. Besonders, wenn man es berechnen will. Besser ist es, wenn man es einfach ausprobiert. Das geht schneller als Berechnen.

Erfahrungsgemäß verwendet man 100 nF (Keramik-Kondensator) und 100 µF (Elektrolyt-Kondensator). Sowas findet man in fast jeder Bauteilsammlung. Dann schaut man nach, ob die Störungen verschwinden. Wenn die Störungen hochfrequenter sind, dann kann man es auch mit 100 pF versuchen.

Hinweis zur Kapazität: Je mehr Strom der Motor zieht, desto größer sollte die Kapazität sein. Die obere Grenze wird aber nicht nur durch die Bauform beeinflusst, sondern auch durch den induktiven Anteil des Kondensators. Es bringt nichts, einfach einen fetten Elektrolyt-Kondensator anzuschließen. Er kann hochfrequente Störimpulse wegen seiner Eigeninduktivität nicht ausgleichen.

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Magisches Licht

26. Mai 2008 von Patrick Schnabel

Zauberlicht

Zauberlicht

Äh, was war das nochmal?

Lichtgalgen …äh… magisches Licht …äh…äh… Pustelampe …äh… Ach ja, Zauberlicht.

Die an einem Galgen hängende Lampe kann durch ein Streichholz „angezündet” werden. Durch Ausblasen erlischt die Lampe.

Wer es noch nicht weiß: Eine Art Lichtschranke ermöglicht diesen Zaubereffekt.

Das Zauberlicht gibts bei Koenen Kreativ & Technik.

Die Schaltung

Magisches Licht / Zauberlicht

Magisches Licht / Zauberlicht

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Digitale Ausgänge zusammenschalten?

28. April 2008 von Patrick Schnabel

Wer tut denn sowas?

Das macht man nicht. Zumindest gibt es selten einen Grund dafür. Die Ausgänge von digitalen Logik-Gattern, egal ob TTL, CMOS oder andere, darf man nur über ein weiteres Logik-Gatter zusammenschalten. Meistens kommt ein ODER dafür in Frage.

Was ist das eigentliche Problem dabei?

Man stelle sich vor, ein Ausgang würde eine logische 1 (z. B. 5V) führen und der andere Ausgang eine logische 0 (0 V). Das wäre ein glatter Kurzschluss.

Eine Ausnahme bilden Open-Collector-Ausgänge (OC). Die darf man zusammenschalten. An ihnen liegt kein Potential an. Auch zwei oder mehr Eingänge sind kein Problem.

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Kondensatoren tauschen

10. März 2008 von Patrick Schnabel

Der Elektronik-Praktiker stellt sich ab und zu die Frage, ob man Kondensatoren einfach so gegeneinander austauschen kann. Zum Beispiel ein Keramikkondensator gegen einen Tantalkondensator oder sogar umgekehrt? Diese Frage kann man nicht grundsätzlich mit ja oder ein beantworten.

Man muss sich schon genauer anschauen, welche Eigenschaften die Kondensatoren haben, die man gegeneinander tauschen will. Jeder Kondensatortyp hat seine besondere Eigenschaften, die ihn für bestimmte Anwendungen prädestinieren oder unbrauchbar machen. Im Laufe der Zeit wurden Kondensatortypen entwickelt, die verbesserte Eigenschaften haben. Das macht die Sache so kompliziert.

Grundsätzlich sollte man einen Kondensatortyp gegen einen gleichen Kondensatortyp tauschen und nicht wild durcheinander. Man erspart sich dadurch viel Ärger.

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Messgerät kaufen

25. Februar 2008 von Patrick Schnabel

Wenn es um den Kauf eines Messgeräts geht, dann stellt man sich schon die Frage, was es denn sein darf: Das Billig-Teil aus dem Baumarkt oder das teure High-Tech-Gerät vom Elektronik-Händler?

Wenn man als Anfänger noch nicht so richtig weiß, was man damit anstellen soll, dann tut es für den Anfang ein ganz einfaches Messgerät. Wenn man das mal unsachgemäß behandelt, rumliegen lässt und es dann verloren geht, dann schmerzt das finanziell weniger, als wenn man ein teures Digitalmultimeter schrottet.

Wer nur ein bisschen privat herumbastelt, dem reicht ein Multimeter aus dem unteren Preissegment. Schon mit den einfachsten und billigsten Messgeräten kann man allerhand messen. Eventuell lohnt es sich gleich zwei zu kaufen. Dann kann man z. B. Strom und Spannung gleichzeitig messen.

Wenn man dann später mehr und genauer messen muss, dann kann man sich auch mal ein Multimeter für150 bis 200 Euro leisten. Wichtig ist dabei, dass man sein Messgerät einzuschätzen und richtig anzuwenden lernt. Dazu ist es auch angebracht die Bedienungsanleitung zu lesen und sich über die Stärken und Schwächen des Messgeräts klar wird.

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