10. März 2008 von Patrick Schnabel
Der Elektronik-Praktiker stellt sich ab und zu die Frage, ob man Kondensatoren einfach so gegeneinander austauschen kann. Zum Beispiel ein Keramikkondensator gegen einen Tantalkondensator oder sogar umgekehrt? Diese Frage kann man nicht grundsätzlich mit ja oder ein beantworten.
Man muss sich schon genauer anschauen, welche Eigenschaften die Kondensatoren haben, die man gegeneinander tauschen will. Jeder Kondensatortyp hat seine besondere Eigenschaften, die ihn für bestimmte Anwendungen prädestinieren oder unbrauchbar machen. Im Laufe der Zeit wurden Kondensatortypen entwickelt, die verbesserte Eigenschaften haben. Das macht die Sache so kompliziert.
Grundsätzlich sollte man einen Kondensatortyp gegen einen gleichen Kondensatortyp tauschen und nicht wild durcheinander. Man erspart sich dadurch viel Ärger.
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5. März 2008 von Patrick Schnabel
Der Begriff “negativer Widerstand” oder “negativer Innenwiderstand” bezieht sich auf die Eigenschaft einer Schaltung oder eines Bauteils. Die Eigenschaft drückt sich in einem sinkenden Strom beim Anstieg der Spannung.
Ob eine Schaltung einen negativen Innenwiderstand hat, erkennt man daran, wenn bei Erhöhung der Eingangsspannung der Eingangsstrom sinkt.
Man nutzt dieses Verhalten zum Beispiel zur Erzeugung von Schwingungen. Die Tunneldiode hat so ein Verhalten. Mit einem Operationsverstärker (Negativer Impedanzkonverter) kann man einen negativen Widerstand auch simulieren.
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3. März 2008 von Patrick Schnabel
Jeder, der schon mit dem NE555 experimentiert hat und dabei auf eine stabile Frequenz angewiesen war, der hat schnell festgestellt, dass die Frequenz des NE555 alles andere als stabil bzw. konstant sein kann. Das kann mehrere Gründe haben.
Zum einen sollte man darauf achten, dass man im zeitbestimmenden Schaltungsteil temperaturstabile Metallfilmwiderstände und Folienkondensator verwendet. Wer hier mit billigen Bauteilen arbeitet, der braucht sich nicht wundern, wenn die Frequenz instabil ist.
Auch sollte man es vermeiden weitere Schaltungsteile an den NE555 hintendranzuhängen, die noch irgendwas mit dem Takt machen, bevor er verwendet wird. Insbesondere weiter Widerstände und Dioden versauen die Genauigkeit der Frequenz.
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18. Februar 2008 von Patrick Schnabel
Ein Gyrator ist eine Schaltung bestehend aus einem Transistor, einer Last und einem Kondensator. Der Gyrator wandelt die Kapazität in eine Induktivität. Man könnte auch von einer Impedanztransformationsschaltung sprechen. Der große Vorteil eines Gyrators ist, dass man keine Spulen wickeln muss und abhängig von der Kapazität sehr hohe Induktivitätswerte erreichen kann.
Ein Gyrator eignet sich im Bereich der Nachrichtentechnik und Signalverarbeitungselektronik. In der Leistungselektronik ist ein Gyrator nicht zu gebrauchen. Und auch nicht bei anderen Anwendungen, wo man Induktivitäten zur temporären Energiespeicherung benötigt.
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4. Februar 2008 von Patrick Schnabel
Wir unterscheiden erstmal monolithische ICs und hybride ICs.
Im monolithischen IC ist besteht alles aus einem Halbleitermaterial. Zum Beispiel Silizium. Herstellungsbedingt ist es ungünstig verschiedene Materialien in den Herstellungsprozess einzubauen.
Bei Hybrid-ICs (Dünnschicht- oder Dickschicht-Hybride) sind die einzelnen Bauteile auf einem isolierenden Substrat aufgebracht und miteinander verbunden. Die passiven Bauelemente bestehen aus dem für sie geeigneten Material. Die gesamte Schaltung steckt in einem gemeinsamen Gehäuse oder ist vergossen.
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