Woher kommt die Bezeichnung Thyristor

22. April 2009 von Patrick Schnabel

Die Bezeichnung Thyristor ist der Oberbegriff für diese Art von Bauelementen. Anwendung finden sie in der Leistungselektronik für Drehzahl- und Frequenzsteuerung, Gleichrichtung und als Schalter.

“Silicon controlled Rectifier” war die erste Bezeichnung, die in us-amerikanischen Elektronik-Publikationen verwendet wurde. Da diese Bezeichnung etwas sperrig ist, hat man sich irgendwann auf die Bezeichnung “Thyristor” geeinigt.

Über die Ableitung der Bezeichnung “Thyristor” ist sich die Fachwelt allerdings nicht ganz einig. Die Einen meinen, dass sich der Begriff “Thyristor” aus den Wörtern “Thyratron” und “Resistor” ableitet. Die anderen sehen eine Kombination aus den Wörtern “Thyratron” und “Transistor”.

Was nun wohl richtig ist, wird man nicht mehr so genau nachvollziehen können. Ob nun die eine oder andere Variante richtig ist, ist wohl auch egal.

Mehr Informationen zum Thyristor.

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Verlustleistung und Wärmeentwicklung in Halbleitern?

17. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Prozessoren sind ja die mit am wichtigsten und häufigsten Halbleiter. Sie verbraten bekanntlich sehr viel Leistung und müssen deshalb intensiv und ausgeklügelt gekühlt werden.

Wo her kommt eigentlich diese Wärme?

Die Verlustleistung und somit die Wärmeentwicklung in einem Halbleiter entsteht dadurch, dass bei jedem Schaltvorgang einige hunderttausend Elektronen den spezifischen Widerstand von Leiterbahnen und Halbleiterschichten überwinden müssen.

Wird der Halbleiter, hier als Beispiel der Prozessor, getaktet, also aufgrund steigender und fallender Taktflanke die Elektronen ständig hin und her bewegt und das auch noch extrem schnell (GHz), dann entsteht sehr schnell eine extreme Wärmeentwicklung.

Seit langem sind Forscher daran interessiert die Zahl der Elektronen zu reduzieren. Im besten Fall würde sich die zu bewegenden Elektronen auf eins reduzieren. Die Verlustleistung und somit auch die Wärmeentwicklung wären auch bei hohen Taktraten sehr gering.

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Ein Kondensator lässt Wechselstrom durch

12. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Um es Elektronik-Anfängern einfach zu machen, wird häufig behauptet, dass der Kondensator Gleichstrom sperrt und Wechselstrom durchlässt. So weit so gut. Doch korrekt ist das nicht.

Ein wesentlicher Bestandteil des Kondensators ist das Dielektrikum, dass einen Isolator darstellt und somit keinen Gleichstrom durchlässt. Soweit ist die obere Aussage also korrekt. Und doch ist ein Kondensator für die Wechselspannung bedingt “durchlässig”. Genauer betrachtet und somit richtig, ist dass sich der Wechselstromwiderstand des Kondensators umgekehrt proportional zur Kapazität des Kondensators verhält. Das bedeutet, ob der Kondensator den Wechselstrom durchlässt oder nicht, ist von der Kapazität des Kondensators abhängig.

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Austausch eines Elektrolyt-Kondensators

10. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Ein Aspekt, der beim Austausch eines defekten Elektrolyt-Kondensators kaum beachtet wird, ist dessen Nennspannung. Weil gerade kein passender Typ vorhanden ist, wird mal eben geschwind ein Elektrolyt-Kondensator mit einer höheren Nennspannung verwendet.

Und, ist es sinnvoll beim Austausch eines Elektrolyt-Kondensators einen andere Elektrolyt-Kondensator mit einer höheren Nennspannung zu verwenden?

Dazu muss man folgendes wissen: Elektrolyt-Kondensatoren arbeiten am besten bei 75% ihrer Nennspannung. Wenn sie mit voller oder fast voller Nennspannung arbeiten, dann steigt der Leckstrom an und somit auch die Entlade-Strom-Verluste. Sie befinden sich ja fast vor dem Durchschlag. Das verkürzt die Lebensdauer des Kondensators erheblich.

Es ist jedoch noch viel schlimmer, wenn man den Elektrolyt-Kondensator nur bis zu einem Bruchteil der Nennspannung betreibt. Um den Oxidfilm auf dem Aluminium aufrechtzuerhalten, ist eine geringe Menge an Leckstrom erforderlich. Der Tritt aber nur im oberen Drittel der Nennspannung auf.

Deshalb gilt, beim Austausch eines defekten Elektrolyt-Kondensators auf die Betriebsspannung und die Nennspannung achten. Der Kondensator arbeitet am besten, wenn die Betriebsspannung etwa 75% der Nennspannung beträgt.

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Übersetzung für Datenblätter (Tabelle)

5. Januar 2009 von Patrick Schnabel

Wie bereits geschrieben, gibt es so gut wie keine deutschsprachigen Datenblätter. Um dem einen oder anderen das Leben zu erleichtern, habe ich einige Datenblätter von Dioden, Transistoren, Operationsverstärkern und Spannungsreglern durchgearbeitet und die wichtigsten englischen Begriffe in ihre deutsche Bedeutung übersetzt.

Am Ende der Tabelle ist auch ein Link zu einer PDF-Datei, die man herunterladen und ausdrucken kann. Zweiseitig, aber platzsparend für den Ausdruck auf eine DIN-A4-Seite.

Übersetzung der wichtigsten Begriffe in englischsprachigen Datenblättern

Englisch Deutsch
Absolute Maximum Ratings Grenzwerte
Adjustable Output Regulator Einstellbarer Spannungsregler
Amplifier Verstärker
Average Durchschnitt
Base-Emitter On Voltage Basis-Emitter-Vorspannung
Breakdown Current Durchbruchstrom
Breakdown Voltage Durchbruchspannung
Capacitance Kapazität
Case Gehäuse
Control Voltage Steuerspannung
Current Strom
DC Current Gain Gleichstromverstärkung
Fixed Output Regulator Festspannungsregler
Forward Current Durchlassstrom
Forward Voltage Durchlassspannung
Frequency Frequenz
Gain Verstärkung
General Allgemein
Input Eingang
Input Current Eingangsstrom
Input Voltage Eingangsspannung
Input Voltage Range Eingangsspannungsbereich
Operating Junction Temperature Betriebstemperatur
Operating Temperature Range Betriebsspannungsbereich
Operation Betrieb
Output Ausgang
Output Current Ausgangsstrom
Output Current Ausgangsstrom
Output Currents of Ausgangsstrom bis
Output Resistance Ausgangswiderstand
Output Voltage Ausgangsspannung
Output Voltages of Ausgangsspannungen für
Power Dissipation Verlustleistung
Pulse Voltage pulsierende Spannung
Pulse Width Impulsbreite
Rectifier Gleichrichter
Reset Rücksetzen/Rücksetzeingang
Reset Voltage Rücksetzspannung
Resistance Widerstand (bezogen auf ein Verhalten)
Resistor Widerstand (bezogen auf ein Bauteil)
Reverse Voltage Sperrspannung
Short Circuit Current Kurzschlussstrom
Short Circuit Protection Kurzschlussschutz
Supply Current Betriebsstrom
Supply Voltage Betriebsspannung
Symbol Formelzeichen
Temperature Temperatur
Temperature Range Temperaturbereich
Thermal Characteristics Thermische Eigenschaften
Thermal Overload Protection Überhitzungsschutz
Thermal Resistance Thermischer Widerstand
Threshold Schwelle
Threshold Voltage Schwellenspannung
Trigger Auslösen/Auslöseeingang
Trigger Voltage Auslösespannung
Unit Einheit
Value Wert
Voltage Spannung
Voltage Regulator Spannungsregler

Übersetzungstabelle-für-Datenblätter (PDF, ca. 15 kByte)

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