10. Juni 2009 von Patrick Schnabel
Angesichts der modernen Elektronik, die digital und hochintegriert ist, stellt sich die Frage, ob ein bipolarer Transistor überhaupt noch modern ist. Gemeint ist, ob ein bipolarer Transistor überhaupt noch in kommerziellen und industriellen Anwendungen vorkommt.
Im Vergleich zu integrierten Schaltkreisen in SMD-Bauform, kommen einzelne bipolare Transistoren nicht so häufig vor. Doch in Analog-ICs, ist der bipolare Transistor sicherlich das Maß der Dinge. Und auch der diskrete Einzeltransistor ist nicht wegzudenken. Schaut man die die Kataloge von Farnell und Distrelec, dann findet man dort eine Vielzahl diskreter Einzeltransistoren.
Doch warum werden noch so viele bipolare Transistoren gebraucht?
- Kleinsignal-Bipolar-Transistoren sind preiswerter als LowPower-MOSFETs.
- Überall wo ein Relais arbeitet, ist ein bipolarer Transistor nicht fern.
- Bipolar-Transistoren finden häufige Anwendung in Hochfrequenzschaltungen.
- Anwendungen, wo es auf Geschwindigkeit ankommt und der Strombedarf eher zweitrangig ist.
- Bipolar-Transistoren haben eine wesentlich höhere Spannungs-Stromverstärkung als Feldeffektransistoren.
- Die Rauscheigenschaften, vor allem das sogenannten 1/f-Rauschen, sind auch wesentlich besser.
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8. Juni 2009 von Patrick Schnabel
Neuerdings gibt es kabellose Aufladegeräte für einige elektronische Geräte. Sie basieren auf der Energieübertragung per magnetischer Induktion. Eine Senderspule im Ladegerät überträgt elektromagnetische Energie zur Empfängerspule im aufzuladenden Gerät. Beide Spulen müssen über die gleiche Resonanzfrequenz verfügen. Zum Austausch des richtigen Ladestroms und dem Ladezustand kommunizieren Empfänger und Sender über RFID. Das Ladegerät ist mit dem Stromnetz verbunden und kann mehrere Geräte gleichzeitig aufladen.
Eine andere Art der kabellosen Stromübertragung funktioniert auf Basis optischer Energie. Ein Powmitter wandelt die elektrische Energie in optische Energie um. Die Energie wird als Infrarotsignal zum Empfänger gesendet. Ein Powceiver wandelt die optische Energie in elektrischen Strom um. Das funktioniert wie bei einer Solarzelle.
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27. Mai 2009 von Patrick Schnabel
Medizinelektronik steht für miniaturisierte Elektronik und minimalem Energiebedarf. In Zukunft wird es hier enorme Entwicklungen geben.
Die Verbindung aus fortschreitender Miniaturisierung in der Elektronik und der geringe Energieverbrauch führt zu leistungsfähigen kleinen mobilen Geräten, wie Handys und MP3-Player. In der Medizin sind bereits tragbare Geräte, wie Blutdruckmesser im Einsatz. In Zukunft sollen Geräte zur Diagnose und Behandlung von Diabetes, Bluthochdruck, Atemwegserkrankungen oder Fettleibigkeit folgen.
Insbesondere Tele-Health-Konzepte, das bedeutet, die Beobachtung chronisch Kranker aus dem Krankenhaus nach Hause zu verlagern, werden immer interessanter. Insbesondere weil man sich davon Potenziale bei der Einsparung von Kosten im Gesundheitswesen erhofft.
Der Arzt soll in Zukunft Medizinische Daten über die Protokollierung eines tragbaren Geräts in die Krankenakte eingespeist bekommen.
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27. April 2009 von Patrick Schnabel
Das es in Schaltschränken warm wird und die warme Luft aus dem Gehäuse befördert werden muss, das leuchtet ein. Es gibt aber auch Schaltschrank-Heizungen, die extra dafür sorgen, dass es in Schaltschränken warm wird ober warm bleibt. Das hört sich absolut unlogisch an, da es doch aufgrund der Elektronik in einem Schaltschrank automatisch warm wird.
Doch es gibt Situationen und Anwendungsfälle, wo Schaltschränke beheizt werden müssen, damit die Elektronik im Innern keinen Schaden nimmt.
Für Elektronische Komponenten sind Temperaturschwankungen bzw. –veränderungen gefährlich. Insbesondere dann, wenn sie in Verbindung mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit auftreten. Wird der elektrische Verbraucher abgestellt, sinkt die Innentemperatur der Schaltanlage langsam auf die Umgebungstemperatur ab und unterschreitet dabei den Taupunkt. Das Ergebnis hierbei ist die Bildung von Kondenswasser. Entsteht oder sammelt sich das Kondenswasser an elektronischen Bauteilen oder auf Platinen, dann führt das zu Korrosionen, Funktionsstörungen, Kurzschlüssen bis hin zum Ausfall der Elektronik.
Schaltschränke, die sich in Außenanlagen befinden, und Temperaturschwankungen unterliegen, macht eine Schaltschrank-Heizung also durchaus Sinn.
Mehr Informationen über Schaltschrank-Heizungen gibt es im Experten-Bericht der Firma MBI GmbH.
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20. April 2009 von Patrick Schnabel
Um die sensible Elektronik vor Staub, Wasser und auch vor mechanischer Einwirkung in industrieller Umgebung zu schützen, ist diese in verschlossenen Gehäusen und Schaltschränken untergebracht. Die Folge hierbei ist jedoch, dass die Verlustleistung der Elektronik zu einer Wärmeentwicklung und zu unzulässig hohen Betriebstemperaturen führen kann.
Deshalb ist es notwendig, die Temperatur in Schaltschränken und Elektronik-Gehäusen niedrig zu halten. In der Praxis werden folgende Klima-Komponenten eingesetzt:
- Filterlüfter und Austrittsfilter
- Dachfilterlüfter und -austrittsfilter
- Kompaktventilatoren
- Querstromventilatoren
- Peltier-Kühlgeräte
- Schaltschrank-Thermostate
- Schaltschrank-Hygrostate
Die Firma MBI GmbH in der Nähe von Karlsruhe hat sich auf die “Klimatisierung von Elektronik” spezialisiert. Auf deren Webseite befindet sich ein umfassender Expertenbericht über die Klimatisierung von Elektronik in Schaltschränken.
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