Kaufen oder selbst bauen?

10. März 2009 von Patrick Schnabel

Das ist doch die Frage, die sich ein Elektroniker stellt. Das beginnt bereits bei der Anschaffung eines  Netzgeräts, geht über einen Generator, bis hin zu allen möglichen Schaltungen. Wer kennt nicht das Bedürfnis die elektronischen Geräte des Alltags selbst zu bauen. Mal ebenso ein USB-Hub oder Ethernet-Switch? Doch schaut man sich die Preise an, dann lohnt sich der Selbstbau kaum. Bleibt nur noch der Spaß an der Freude. Die einzigste Motivation für den Selbstbau.

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Ein Kondensator lässt Wechselstrom durch

12. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Um es Elektronik-Anfängern einfach zu machen, wird häufig behauptet, dass der Kondensator Gleichstrom sperrt und Wechselstrom durchlässt. So weit so gut. Doch korrekt ist das nicht.

Ein wesentlicher Bestandteil des Kondensators ist das Dielektrikum, dass einen Isolator darstellt und somit keinen Gleichstrom durchlässt. Soweit ist die obere Aussage also korrekt. Und doch ist ein Kondensator für die Wechselspannung bedingt “durchlässig”. Genauer betrachtet und somit richtig, ist dass sich der Wechselstromwiderstand des Kondensators umgekehrt proportional zur Kapazität des Kondensators verhält. Das bedeutet, ob der Kondensator den Wechselstrom durchlässt oder nicht, ist von der Kapazität des Kondensators abhängig.

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Plastik-Elektronik

4. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Zu Plastik-Elektronik zählen einfache, auf Folie gedruckte Schaltungen. Als Trägerstoff eignen sich zum Beispiel Verpackungen. Diese Wegwerf-Schaltungen basiert allerdings nicht auf teurem Silizium, sondern auf organischen Kunststoffen.

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ESD – Elektrostatische Entladung

17. September 2008 von Patrick Schnabel

Der menschliche Körper ist in der Lage, elektrostatische Ladungen aufzunehmen und wieder abzugeben. Die Aufladung entsteht durch Reibung und der darauf folgenden Trennung zweier Gegenstände. Die Höhe der statischen Aufladung hängt vom Material, von der Bewegungsgeschwindigkeit und der relativen Luftfeuchtigkeit ab. Nicht elektrisch leitende Materialien, zum Beispiel Kunststoffe, laden sich stärker auf, als leitfähige Materialien, wie zum Beispiel Metalle.

Die Elektrostatische Entladung (ESD = Electro Static Discharge) ist der Ladungsausgleich zwischen zwei unterschiedlich geladenen Gegenständen. Der Ausgleich findet innerhalb sehr kurzer Zeit statt. Dabei kann es sogar zu einer sichtbaren Funkenbildung kommen. Im Alltag kommt es zu Entladungen beim Ausziehen von Kleidungsstücken, die hauptsächlich aus Kunststofffasern bestehen. Oder beim Berühren einer metallischen Türklinke, nachdem man mit Schuhen mit Kunststoffsohle über einen Teppiche “geschlurft” ist. Je nach Material und Aufladungsdauer fallen die Entladungen spürbare oder weniger spürbar aus.

Damit der Mensch eine Entladung spürt, ist ca. 3000 Volt nötig. Im Vergleich reichen schon 30 Volt aus, um einen Halbleiter-Baustein zu zerstören.

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Diskret aufgebaut

15. September 2008 von Patrick Schnabel

Eine Schaltung, die aus vielen einzelnen Bauelementen besteht bezeichnet man als “diskret aufgebaut”. Der klassische diskrete Aufbau besteht aus einzelnen Transistoren, Widerständen und Kondensatoren. Man verwendet diese Bezeichnung auch dann, wenn die meisten Bauelemente integrierte Schaltkreise sind, die eine geringe bis mittlere Integrationsdichte haben. Dazu zählen logische Gatter, Flip-Flops, Zähler und Operationsverstärker.

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