27. Mai 2009 von Patrick Schnabel
Medizinelektronik steht für miniaturisierte Elektronik und minimalem Energiebedarf. In Zukunft wird es hier enorme Entwicklungen geben.
Die Verbindung aus fortschreitender Miniaturisierung in der Elektronik und der geringe Energieverbrauch führt zu leistungsfähigen kleinen mobilen Geräten, wie Handys und MP3-Player. In der Medizin sind bereits tragbare Geräte, wie Blutdruckmesser im Einsatz. In Zukunft sollen Geräte zur Diagnose und Behandlung von Diabetes, Bluthochdruck, Atemwegserkrankungen oder Fettleibigkeit folgen.
Insbesondere Tele-Health-Konzepte, das bedeutet, die Beobachtung chronisch Kranker aus dem Krankenhaus nach Hause zu verlagern, werden immer interessanter. Insbesondere weil man sich davon Potenziale bei der Einsparung von Kosten im Gesundheitswesen erhofft.
Der Arzt soll in Zukunft Medizinische Daten über die Protokollierung eines tragbaren Geräts in die Krankenakte eingespeist bekommen.
Kategorien: Elektronik, Sonstiges | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren
27. April 2009 von Patrick Schnabel
Das es in Schaltschränken warm wird und die warme Luft aus dem Gehäuse befördert werden muss, das leuchtet ein. Es gibt aber auch Schaltschrank-Heizungen, die extra dafür sorgen, dass es in Schaltschränken warm wird ober warm bleibt. Das hört sich absolut unlogisch an, da es doch aufgrund der Elektronik in einem Schaltschrank automatisch warm wird.
Doch es gibt Situationen und Anwendungsfälle, wo Schaltschränke beheizt werden müssen, damit die Elektronik im Innern keinen Schaden nimmt.
Für Elektronische Komponenten sind Temperaturschwankungen bzw. –veränderungen gefährlich. Insbesondere dann, wenn sie in Verbindung mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit auftreten. Wird der elektrische Verbraucher abgestellt, sinkt die Innentemperatur der Schaltanlage langsam auf die Umgebungstemperatur ab und unterschreitet dabei den Taupunkt. Das Ergebnis hierbei ist die Bildung von Kondenswasser. Entsteht oder sammelt sich das Kondenswasser an elektronischen Bauteilen oder auf Platinen, dann führt das zu Korrosionen, Funktionsstörungen, Kurzschlüssen bis hin zum Ausfall der Elektronik.
Schaltschränke, die sich in Außenanlagen befinden, und Temperaturschwankungen unterliegen, macht eine Schaltschrank-Heizung also durchaus Sinn.
Mehr Informationen über Schaltschrank-Heizungen gibt es im Experten-Bericht der Firma MBI GmbH.
Kategorien: Elektronik, Sonstiges | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren
20. April 2009 von Patrick Schnabel
Um die sensible Elektronik vor Staub, Wasser und auch vor mechanischer Einwirkung in industrieller Umgebung zu schützen, ist diese in verschlossenen Gehäusen und Schaltschränken untergebracht. Die Folge hierbei ist jedoch, dass die Verlustleistung der Elektronik zu einer Wärmeentwicklung und zu unzulässig hohen Betriebstemperaturen führen kann.
Deshalb ist es notwendig, die Temperatur in Schaltschränken und Elektronik-Gehäusen niedrig zu halten. In der Praxis werden folgende Klima-Komponenten eingesetzt:
- Filterlüfter und Austrittsfilter
- Dachfilterlüfter und -austrittsfilter
- Kompaktventilatoren
- Querstromventilatoren
- Peltier-Kühlgeräte
- Schaltschrank-Thermostate
- Schaltschrank-Hygrostate
Die Firma MBI GmbH in der Nähe von Karlsruhe hat sich auf die “Klimatisierung von Elektronik” spezialisiert. Auf deren Webseite befindet sich ein umfassender Expertenbericht über die Klimatisierung von Elektronik in Schaltschränken.
Kategorien: Elektronik, Link-Tipp | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren
10. März 2009 von Patrick Schnabel
Das ist doch die Frage, die sich ein Elektroniker stellt. Das beginnt bereits bei der Anschaffung eines Netzgeräts, geht über einen Generator, bis hin zu allen möglichen Schaltungen. Wer kennt nicht das Bedürfnis die elektronischen Geräte des Alltags selbst zu bauen. Mal ebenso ein USB-Hub oder Ethernet-Switch? Doch schaut man sich die Preise an, dann lohnt sich der Selbstbau kaum. Bleibt nur noch der Spaß an der Freude. Die einzigste Motivation für den Selbstbau.
Kategorien: Basteln, Elektronik | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren
12. Februar 2009 von Patrick Schnabel
Um es Elektronik-Anfängern einfach zu machen, wird häufig behauptet, dass der Kondensator Gleichstrom sperrt und Wechselstrom durchlässt. So weit so gut. Doch korrekt ist das nicht.
Ein wesentlicher Bestandteil des Kondensators ist das Dielektrikum, dass einen Isolator darstellt und somit keinen Gleichstrom durchlässt. Soweit ist die obere Aussage also korrekt. Und doch ist ein Kondensator für die Wechselspannung bedingt “durchlässig”. Genauer betrachtet und somit richtig, ist dass sich der Wechselstromwiderstand des Kondensators umgekehrt proportional zur Kapazität des Kondensators verhält. Das bedeutet, ob der Kondensator den Wechselstrom durchlässt oder nicht, ist von der Kapazität des Kondensators abhängig.
Kategorien: Bauelemente, Elektronik | 2 Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren