4. Februar 2009 von Patrick Schnabel
Zu Plastik-Elektronik zählen einfache, auf Folie gedruckte Schaltungen. Als Trägerstoff eignen sich zum Beispiel Verpackungen. Diese Wegwerf-Schaltungen basiert allerdings nicht auf teurem Silizium, sondern auf organischen Kunststoffen.
Kategorien: Elektronik | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren
17. September 2008 von Patrick Schnabel
Der menschliche Körper ist in der Lage, elektrostatische Ladungen aufzunehmen und wieder abzugeben. Die Aufladung entsteht durch Reibung und der darauf folgenden Trennung zweier Gegenstände. Die Höhe der statischen Aufladung hängt vom Material, von der Bewegungsgeschwindigkeit und der relativen Luftfeuchtigkeit ab. Nicht elektrisch leitende Materialien, zum Beispiel Kunststoffe, laden sich stärker auf, als leitfähige Materialien, wie zum Beispiel Metalle.
Die Elektrostatische Entladung (ESD = Electro Static Discharge) ist der Ladungsausgleich zwischen zwei unterschiedlich geladenen Gegenständen. Der Ausgleich findet innerhalb sehr kurzer Zeit statt. Dabei kann es sogar zu einer sichtbaren Funkenbildung kommen. Im Alltag kommt es zu Entladungen beim Ausziehen von Kleidungsstücken, die hauptsächlich aus Kunststofffasern bestehen. Oder beim Berühren einer metallischen Türklinke, nachdem man mit Schuhen mit Kunststoffsohle über einen Teppiche “geschlurft” ist. Je nach Material und Aufladungsdauer fallen die Entladungen spürbare oder weniger spürbar aus.
Damit der Mensch eine Entladung spürt, ist ca. 3000 Volt nötig. Im Vergleich reichen schon 30 Volt aus, um einen Halbleiter-Baustein zu zerstören.
Kategorien: Elektronik | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren
15. September 2008 von Patrick Schnabel
Eine Schaltung, die aus vielen einzelnen Bauelementen besteht bezeichnet man als “diskret aufgebaut”. Der klassische diskrete Aufbau besteht aus einzelnen Transistoren, Widerständen und Kondensatoren. Man verwendet diese Bezeichnung auch dann, wenn die meisten Bauelemente integrierte Schaltkreise sind, die eine geringe bis mittlere Integrationsdichte haben. Dazu zählen logische Gatter, Flip-Flops, Zähler und Operationsverstärker.
Kategorien: Basteln, Elektronik | Keine Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren
11. September 2008 von Patrick Schnabel
Schaltkreis ist eine andere Bezeichnung für “integrierte Schaltung”.
Ein Schaltkreis enthält eine Vielzahl von elektrischen Funktionselementen, wie Transistoren, Wiederstände, Spulen, Kondensatoren und Dioden. Die Funktionselemente werden jedoch nicht einzeln gefertigt, sondern sie entstehen mit den Verbindungen in mehreren Herstellungsschritten auf einem Halbleiter-Substrat. Das wichtigste Grundmaterial ist Silizium.
Kategorien: Bauelemente, Elektronik | 2 Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren
13. März 2008 von Patrick Schnabel
Richtig Elektronik lernen kann man eigentlich nur in der Schule oder Ausbildung. Aber was machen Leute, die nebenher Elektronik lernen wollen. Entweder autodidaktisch, was nicht jedermanns Sache ist oder einen Elektronik-Kurs besuchen. Nur wird sowas eher selten breitgestreut angeboten. Höchsten noch als Fernlehrgang an einer Fernuni.
Als Tipp kann ich hier noch empfehlen in das Kurs-Programm einer nahegelegenen Volkshochschule (VHS) zu schauen.
Eventuelle gibt es auch Elektronik-Kurse von Amateurfunk-Vereinen oder -Verbänden. Wobei natürlich auf deren spezielle Bedürfnisse ausgerichtet sind. Zum Beispiel die Amateurfunk-Prüfung.
Kategorien: Allgemein, Elektronik, Tipps und Tricks | 2 Kommentare / Diesen Beitrag kommentieren