29. Juni 2010 von Patrick Schnabel
Oszis bzw. Oszilloskope sind nicht ganz billig. Deshalb kommt man schnell auf den Gedanken ein gebrauchtes Oszilloskop zu kaufen. Und tatsächlich, im Regelfall sind Oszilloskope bei eBay günstig zu erwerben.
Bei einem gebrauchten Oszilloskop sollte man beachten, dass die letzte Kalibrierung schon längere Zeit zurückliegen kann. Genau messen wird es nicht mehr. Allerdings reicht es zumindest für die Darstellung der Kurvenform. Im Hobby-Bereich ist das vollkommen ausreichend.
Ein-Kanal- oder Zwei-Kanal-Oszilloskop
Ob man sich für ein Ein-Kanal-Oszilloskop oder Zwei-Kanal-Oszilloskop entscheidet ist eine Frage dessen, was man mit dem Oszilloskop machen will. Der zweite Kanal eignet sich zur Anzeige eines weiteren Signals, um es mit dem anderen zu vergleichen. Oder es dient zur Synchronisation (Triggern) zwischen Messung und Schaltung.
Ein gebrauchtes Einkanalgerät bekommt man schon für ein paar Euro. Ein gebrauchtes Zweikanaloszilloskop ist etwas teurer.
Das wichtigste Merkmal eines analogen Oszilloskops ist die Bandbreite. Sie wird in MHz angegeben. Die Bandbreite bezeichnet die Frequenz, die auf dem Weg zur Eingangsbuchse bis zum Bildschirm 3 dB Signalstärke verliert. Im Hobbybereich reicht eine Bandbreite von 50 MHz vollkommen aus. Einfache Geräte haben nur 5 bis 10 MHz. Sie produzieren mehr Fehler, wenn man Signale misst, die über 10 MHz liegen.
Digitales Oszilloskop
Speicheroszilloskope stellen die gemessenen Werte auch dann noch dar, wenn das Signal nicht mehr anliegt. Das ist ein Vorteil, wenn man im laufenden Betrieb Modifikationen vornimmt und die Signalkurven vorher und nachher vergleichen möchte. Mit Hilfsmitteln lassen sich die Periodendauer, Amplitude und andere Parameter genauer bestimmen.
Neben der analogen Bandbreite ist die Abtastrate, mit der das analoge Signal abgetastet wird, bei einem Speicheroszilloskop von entscheidender Bedeutung. Um ein Sinussignal fehlerfrei in ein digitales Signal umzuwandeln braucht es mindestens zwei Abtastungen pro Schwingung. Ist die Signalform komplexer, dann muss das Signal deutlich öfter abgetastet werden. Eine Abtastrate von 50 MSamples/s reichen für ein Rechtecksignal von 5 MHz aus.
Für 700 bis 800 Euro bekommt man schon ein digitales Speicheroszilloskop. Gebraucht bekommt man sie eher selten.
Preiswerter als Speicheroszilloskope sind PC-Messgeräte, die ohne Display auskommen. Die Darstellung übernimmt eine Software auf einem Computer. Die Geräte werden im Regelfall per USB mit dem PC verbunden. Sie verfügen über Anschlüsse für Messleitungen.
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22. Juni 2010 von Patrick Schnabel
Eine Diode prüft man am besten mit einem Diodentester. Digitalmultimeter haben häufig so eine Funktion integriert. In der Anzeige wird dann die Durchlassspannung angezeigt. In Sperrrichtung wird meist eine 1 (Überlaufwert) angezeigt. Bei einer defekten Diode, wird in beide Richtungen eine 1 angezeigt.
Diode ohne Diodentester prüfen
Hat man kein Digitalmultimeter mit Diodentest-Funktion, behilft man sich mit einer Widerstandsmessung. Dazu schließt man an der ausgelöteten Diode die Messklemmen an der Diode an.
Diode in Durchlassrichtung prüfen
Dazu schließt man die positive Messleitung an der Anode an und die negative Messleitung an der Kathode. Die Kathode ist meist mit einem Strich markiert. Ist die Diode in Ordnung und in Durchlassrichtung angeschlossen, dann fällt das Messergebnis niederohmig aus.
Diode in Sperrrichtung prüfen
Dazu schließt man die positive Messleitung an der Kathode an und die negative Messleitung an der Anode. Ist die Diode in Ordnung und in Sperrrichtung angeschlossen, dann fällt das Messergebnis hochohmig bis unendlich aus.
Hinweise auf Dioden-Defekte
- Ist die Diode in beide Richtungen hochohmig bis unendlich, dann ist die Diode unterbrochen. Sie ist defekt.
- Ist die Diode in beide Richtungen niederohmig oder der Widerstand beträgt Null, dann hat die Diode einen Kurzschluss und ist defekt.
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10. Mai 2010 von Patrick Schnabel
“Kontaktlos” bedeutet, dass es keinen Kontakt zwischen dem zu erkennenden Medium (Finger, Flüssigkeit oder Metall) und dem Sensorelement gibt. In diesem Fall sind sie durch eine Glasplatte oder Kunststofffolie getrennt. Es gibt einen Kontakt mit der Trennschicht, aber nicht mit dem Sensor. Kontaktlose Sensoren sind eine Alternative zu mechanischen Schaltern.
Das Grundprinzip
Eine Strommessung setzt einen Widerstand in der Leitung voraus, durch den der zu messende Strom fließt. Die an diesem Widerstand abfallende Spannung wird verstärkt und dann in ein Signal umgewandelt welches sich für die berührungslose Messung eignet.
Typische kontaktlose Sensoren
- induktive Sensoren
- kapazitive Sensoren
- fotoelektrische Sensoren
- Ultraschallsensoren
Optische und kapazitive Sensoren werden häufig genutzt, um mechanische Schalter zu ersetzen. Die kapazitive Erfassung erweist sich in der Praxis als am vielseitigsten und flexibelsten.
Weitere mögliche physikalische Auswertemöglichkeiten
- Halleffekt
- Magneto-Resistivität
- Radar oder Sonar
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24. März 2010 von Patrick Schnabel
Das Grundprinzip: Eine Strommessung setzt einen Widerstand in der Leitung voraus, durch den der zu messende Strom fließt. Die an diesem Widerstand abfallende Spannung wird verstärkt und dann in ein Signal umgewandelt welches sich für die berührungslose Messung eignet.
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15. Februar 2010 von Patrick Schnabel
Mit der Zeit sammeln sich schnell viele Steckernetzteile an. Irgendwann will man welche davon wegschmeißen. Vorher prüft man, welche davon defekt sind. Mit einem Digitalmultimeter misst man als die Ausgangsspannung.
Auf den ersten Blick scheinen die Ergebnisse zu verblüffen. Man stellt fest, dass die gemessenen Ausgangsspannungen mit dem aufgedruckten Spannungswert wenig zu tun haben.
Liegt hier ein Messfehler vor?
Vorausgesetzt man hat das Multimeter richtig verwendet liegt hier indirekt ein Messfehler vor. Der Grund: Im Fall eines der üblichen Steckernetzteile misst man im Leerlauf (also ohne Last) immer eine deutlich höhere Spannung. Die aufgedruckte Spannung stellt sich erst ein, wenn ein Strom fließt.
Hier ist zu beachten, dass bei der Spannungsmessung kein Strom durchs Messgerät fließt. Ein Netzteil gibt es also immer eine Leerlaufspannung ab, wenn kein Strom fließt. Mit dem Multimeter misst man immer die Leerlaufspannung, die in der Regel höher als die angegebene Spannung ist.
Beachten muss man dabei, dass insbesondere günstige Netzteile eine etwas ungenaue Spannungsstabilisierung haben.
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