10. Mai 2010 von Patrick Schnabel
“Kontaktlos” bedeutet, dass es keinen Kontakt zwischen dem zu erkennenden Medium (Finger, Flüssigkeit oder Metall) und dem Sensorelement gibt. In diesem Fall sind sie durch eine Glasplatte oder Kunststofffolie getrennt. Es gibt einen Kontakt mit der Trennschicht, aber nicht mit dem Sensor. Kontaktlose Sensoren sind eine Alternative zu mechanischen Schaltern.
Das Grundprinzip
Eine Strommessung setzt einen Widerstand in der Leitung voraus, durch den der zu messende Strom fließt. Die an diesem Widerstand abfallende Spannung wird verstärkt und dann in ein Signal umgewandelt welches sich für die berührungslose Messung eignet.
Typische kontaktlose Sensoren
- induktive Sensoren
- kapazitive Sensoren
- fotoelektrische Sensoren
- Ultraschallsensoren
Optische und kapazitive Sensoren werden häufig genutzt, um mechanische Schalter zu ersetzen. Die kapazitive Erfassung erweist sich in der Praxis als am vielseitigsten und flexibelsten.
Weitere mögliche physikalische Auswertemöglichkeiten
- Halleffekt
- Magneto-Resistivität
- Radar oder Sonar
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24. März 2010 von Patrick Schnabel
Das Grundprinzip: Eine Strommessung setzt einen Widerstand in der Leitung voraus, durch den der zu messende Strom fließt. Die an diesem Widerstand abfallende Spannung wird verstärkt und dann in ein Signal umgewandelt welches sich für die berührungslose Messung eignet.
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15. Februar 2010 von Patrick Schnabel
Mit der Zeit sammeln sich schnell viele Steckernetzteile an. Irgendwann will man welche davon wegschmeißen. Vorher prüft man, welche davon defekt sind. Mit einem Digitalmultimeter misst man als die Ausgangsspannung.
Auf den ersten Blick scheinen die Ergebnisse zu verblüffen. Man stellt fest, dass die gemessenen Ausgangsspannungen mit dem aufgedruckten Spannungswert wenig zu tun haben.
Liegt hier ein Messfehler vor?
Vorausgesetzt man hat das Multimeter richtig verwendet liegt hier indirekt ein Messfehler vor. Der Grund: Im Fall eines der üblichen Steckernetzteile misst man im Leerlauf (also ohne Last) immer eine deutlich höhere Spannung. Die aufgedruckte Spannung stellt sich erst ein, wenn ein Strom fließt.
Hier ist zu beachten, dass bei der Spannungsmessung kein Strom durchs Messgerät fließt. Ein Netzteil gibt es also immer eine Leerlaufspannung ab, wenn kein Strom fließt. Mit dem Multimeter misst man immer die Leerlaufspannung, die in der Regel höher als die angegebene Spannung ist.
Beachten muss man dabei, dass insbesondere günstige Netzteile eine etwas ungenaue Spannungsstabilisierung haben.
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25. Februar 2008 von Patrick Schnabel
Wenn es um den Kauf eines Messgeräts geht, dann stellt man sich schon die Frage, was es denn sein darf: Das Billig-Teil aus dem Baumarkt oder das teure High-Tech-Gerät vom Elektronik-Händler?
Wenn man als Anfänger noch nicht so richtig weiß, was man damit anstellen soll, dann tut es für den Anfang ein ganz einfaches Messgerät. Wenn man das mal unsachgemäß behandelt, rumliegen lässt und es dann verloren geht, dann schmerzt das finanziell weniger, als wenn man ein teures Digitalmultimeter schrottet.
Wer nur ein bisschen privat herumbastelt, dem reicht ein Multimeter aus dem unteren Preissegment. Schon mit den einfachsten und billigsten Messgeräten kann man allerhand messen. Eventuell lohnt es sich gleich zwei zu kaufen. Dann kann man z. B. Strom und Spannung gleichzeitig messen.
Wenn man dann später mehr und genauer messen muss, dann kann man sich auch mal ein Multimeter für150 bis 200 Euro leisten. Wichtig ist dabei, dass man sein Messgerät einzuschätzen und richtig anzuwenden lernt. Dazu ist es auch angebracht die Bedienungsanleitung zu lesen und sich über die Stärken und Schwächen des Messgeräts klar wird.
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10. Januar 2008 von Patrick Schnabel
Frage eines jeden Azubis, wenn der Ausbilder vor dem Feierabend alle Messgeräte überprüft: Warum stellt man ein Messgerät nach der Benutzung auf die höchste Wechselspannungsstufe ein?
Antwort: Falls der Nächste, der messen will und nicht weiß, wie er mit dem Messgerät umzugehen hat, möglichst keinen Schaden anrichten kann.
Erläuterung: Im höchsten Spannungsbereich hält das Messgerät am meisten Spannung aus. Wechselspannung deshalb, weil Gleichspannung daran nichts ausmacht. Wechselspannung am Gleichspannungmessbereich aber schon. Auch führt eine Strommessung dem Spannungsmesskreis (hoher Innenwiderstand = kleiner Stromfluss) keinen Schaden zu. Der Strommesskreis (kleiner Innenwiderstand = großer Stromfluss) kann beim Messen einer Spannung dagegen Schaden nehmen.
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