Häh, Tantal- und Keramik-Kondensator parallel geschaltet?

5. März 2009 von Patrick Schnabel

Parallelgeschaltete Kondensatoren findet man in der Schaltungstechnik nicht allzu häufig. Vor allem nicht, um bestimmte Kapazitätswerte zu erzeugen.

Und doch kann es vorkommen, dass man in einer Schaltung ein Tantal- (100µF) und ein Keramik-Kondensator (0,1 µF)  findet, die parallel geschaltet sind.

Es handelt sich dabei um Abblockkondensatoren. Sie sollen verhindern, dass sich bestimmte Frequenzen innerhalb einer Schaltung ausbreiten und das ganze Gebilde anfängt zu schwingen.

Warum man jetzt ausgerechnet zwei davon nimmt hat folgenden Grund: Einer ist sozusagen fürs Grobe und der andere fürs Feine gedacht. Kleine Kondensatoren sind wunderbar für hohe Frequenzbereiche (mit kleiner Amplitude) geeignet. Große Kondensatoren dagegen eignen sich, um die Reste von tiefen Schwingungen (z. B. 50 Hz) zu blockieren. Elektrolytkondensatoren, egal ob Tantal oder Aluminium, sind besonders geeignet, weil die Bauart (im Vergeleich) eben sehr klein ist. Durch die Funktionsweise dieser Kondensatoren sind diese zu träge für den höheren Frequenzbereich.

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Von 5 Volt auf 12 Volt erhöhen

3. März 2009 von Patrick Schnabel

So mancher Elektronik-Einsteiger denkt sich:

Es muss doch schon mit einfachen Mitteln möglich sein, aus einer Spannung von 5 Volt eine Spannung von 12 Volt zu machen. Das kann doch nicht so schwer sein.

Doch so einfach ist das auch nicht.

Im Prinzip muss man die vorhandene Gleichspannung “zerhacken”, also eine Wechselspannung draus machen. Danach wandelt man die Wechselspannung mit einem Transformator zu einer höheren Spannung. Danach folgen die üblichen Verdächtigen: Gleichrichtung und Stabilisierung.

Alle diese Schritte haben eine gewisse Verlustleistung, die nicht zu unterschätzen ist.

Der gesamte Vorgang gibt es schon fix und fertig in einem Bauteil. Das nennt man DC-DC-Wandler.

Prinzipiell ist es jedoch besser gleich ein fertiges Netzteil zu nehmen. Da fällt die erste Stufe weg, weil die Spannung bereits hoch genug ist. Und der Wirkungsgrad dürfte um einiges besser  und der Preis günstiger sein.

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Timer 555 – Das Buch über das beliebteste IC aller Zeiten!

18. Februar 2009 von Patrick Schnabel

NE555

Das Timer-IC NE555 ist seit 1972 auf dem Markt und seit dem eines der beliebtesten ICs aller Zeiten. Er eignet sich für so viele verschiedene Anwendungen, dass man als Elektronik-Einsteiger kaum um ihn herumkommt. Er ist vor allem dann geeignet, wenn man mal etwas mehr machen will, als nur ein paar Transistoren, Widerstände und Kondensatoren zusammenzulöten.

Aus meiner Ausbildungszeit kenne ich den NE555 noch sehr gut. Er war aus keiner Schaltung wegzudenken. Da wir hauptsächlich digitale Schaltungen mit TTL- und CMOS-Bausteinen aufgebaut haben, diente der NE555 in der Regel immer als Taktgeber.

Jetzt gibt es ein Buch über den Timer 555, dass einfach jeder Hobby-Elektroniker haben muss.

Timer-Buch

In diesem Buch haben Thomas Schaerer und ich alles Wichtige zum Timer 555 in einem handlichen und praktischen Ringbuch gebündelt.

Das Timer-Buch enthält:

  • ein ausführliche Beschreibung und Analyse des Innenlebens des Timers
  • Darstellung vielfältiger Anwendungsmöglichkeiten
  • praktische Tipps zur CMOS-Version
  • alternative Timer- und Taktgeber-Schaltungen

Dieses Buch ist eine Kombination aus Grundlagen, anwendungsorientierten Schaltungen und Auszügen aus Datenblättern.

Der Hobby-Elektroniker bekommt mit diesem Elektronik-Workshop Einblick in Schaltungen, die sich in der Praxis bewährt haben und schon sehr oft nachgebaut wurden. Er erspart sich somit das Suchen von Informationen aus zweifelhaften Quellen und Herumdoktern an nicht funktionierenden Schaltungen.

Der Workshop-Charakter erleichtert es gerade Einsteigern mit Spaß zu einem schnelleren Erfolgserlebnis mit dem Timer 555 zu kommen.

Nutze jetzt die Gelegenheit und bestelle das neue Timer-Buch zum Einführungspreis von 19,90 Euro.

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Elektronik-Projekt für Schule oder Ausbildung gesucht?

29. Januar 2009 von Patrick Schnabel

Wer nach einem Elektronik-Projekt für die Schule oder Ausbildung sucht, der sollte mal einen Blick in die Kataloge der Elektronik-Versender werfen. Zum Beispiel Conrad oder ELV. Dort gibt es jede Menge erprobte Bausätze. Teilweise kann man sich sogar ein Datenblatt oder die Beschreibung mit Schaltung im Internet downloaden.

Man muss dann nur noch den Schaltplan und Layout erstellen, die Platine fertigen, bestücken und eventuell in ein Gehäuse einbauen. Das Ganze in Betrieb nehmen, dokumentieren, fertig.

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Koppelkondensator berechnen/dimensionieren

4. Dezember 2008 von Patrick Schnabel

Wenn man einen Wechselspannungsverstärker bauen möchte, dann muss man sich auch mit Koppelkondensatoren beschäftigen. Hier stellt sich die Frage, ob man eher auf Erfahrungswerte zurückgreift oder ob es bestimmte Formeln gibt, um die Kapazität genau auszurechnen.

Grundsätzlich gilt: Der Koppelkondensator bildet mit dem Ausgangswiderstand der Signalquelle bzw. mit dem Eingangswiderstand der Last einen Hochpass. Der Koppelkondensator muss jetzt so dimensioniert bzw. berechnet werden, dass die kleinste Frequenz des Signals, das übertragen werden soll, noch durch den Hochpass hindurch kommt.

Wer das genau berechnen will, der möge sich mit dem passiven Hochpass beschäftigen. Selbstverständlich kann man auch auf Erfahrungswerte zum Koppelkondensator zurückgreifen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der errechnet sich die Kapazität.

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