Kabellose Stromversorgung

8. Juni 2009 von Patrick Schnabel

Neuerdings gibt es kabellose Aufladegeräte für einige elektronische Geräte. Sie basieren auf der Energieübertragung per magnetischer Induktion. Eine Senderspule im Ladegerät überträgt elektromagnetische Energie zur Empfängerspule im aufzuladenden Gerät. Beide Spulen müssen über die gleiche Resonanzfrequenz verfügen. Zum Austausch des richtigen Ladestroms und dem Ladezustand kommunizieren Empfänger und Sender über RFID. Das Ladegerät ist mit dem Stromnetz verbunden und kann mehrere Geräte gleichzeitig aufladen.

Eine andere Art der kabellosen Stromübertragung funktioniert auf Basis optischer Energie. Ein Powmitter wandelt die elektrische Energie in optische Energie um. Die Energie wird als Infrarotsignal zum Empfänger gesendet. Ein Powceiver wandelt die optische Energie in elektrischen Strom um. Das funktioniert wie bei einer Solarzelle.

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Medizinelektronik

27. Mai 2009 von Patrick Schnabel

Medizinelektronik steht für miniaturisierte Elektronik und minimalem Energiebedarf. In Zukunft wird es hier enorme Entwicklungen geben.

Die Verbindung aus fortschreitender Miniaturisierung in der Elektronik und der geringe Energieverbrauch führt zu leistungsfähigen kleinen mobilen Geräten, wie Handys und MP3-Player. In der Medizin sind bereits tragbare Geräte, wie Blutdruckmesser im Einsatz. In Zukunft sollen Geräte zur Diagnose und Behandlung von Diabetes, Bluthochdruck, Atemwegserkrankungen oder Fettleibigkeit folgen.

Insbesondere Tele-Health-Konzepte, das bedeutet, die Beobachtung chronisch Kranker aus dem Krankenhaus nach Hause zu verlagern, werden immer interessanter. Insbesondere weil man sich davon Potenziale bei der Einsparung von Kosten im Gesundheitswesen erhofft.

Der Arzt soll in Zukunft Medizinische Daten über die Protokollierung eines tragbaren Geräts in die Krankenakte eingespeist bekommen.

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Schaltschrank-Heizungen

27. April 2009 von Patrick Schnabel

Das es in Schaltschränken warm wird und die warme Luft aus dem Gehäuse befördert werden muss, das leuchtet ein. Es gibt aber auch Schaltschrank-Heizungen, die extra dafür sorgen, dass es in Schaltschränken warm wird ober warm bleibt. Das hört sich absolut unlogisch an, da es doch aufgrund der Elektronik in einem Schaltschrank automatisch warm wird.

Doch es gibt Situationen und Anwendungsfälle, wo Schaltschränke beheizt werden müssen, damit die Elektronik im Innern keinen Schaden nimmt.

Für Elektronische Komponenten sind Temperaturschwankungen bzw. –veränderungen gefährlich. Insbesondere dann, wenn sie in Verbindung mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit auftreten. Wird der elektrische Verbraucher abgestellt, sinkt die Innentemperatur der Schaltanlage langsam auf die Umgebungstemperatur ab und unterschreitet dabei den Taupunkt. Das Ergebnis hierbei ist die Bildung von Kondenswasser. Entsteht oder sammelt sich das Kondenswasser an elektronischen Bauteilen oder auf Platinen, dann führt das zu Korrosionen, Funktionsstörungen, Kurzschlüssen bis hin zum Ausfall der Elektronik.

Schaltschränke, die sich in Außenanlagen befinden, und Temperaturschwankungen unterliegen, macht eine Schaltschrank-Heizung also durchaus Sinn.

Mehr Informationen über Schaltschrank-Heizungen gibt es im Experten-Bericht der Firma MBI GmbH.

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Woher kommt die Bezeichnung Thyristor

22. April 2009 von Patrick Schnabel

Die Bezeichnung Thyristor ist der Oberbegriff für diese Art von Bauelementen. Anwendung finden sie in der Leistungselektronik für Drehzahl- und Frequenzsteuerung, Gleichrichtung und als Schalter.

“Silicon controlled Rectifier” war die erste Bezeichnung, die in us-amerikanischen Elektronik-Publikationen verwendet wurde. Da diese Bezeichnung etwas sperrig ist, hat man sich irgendwann auf die Bezeichnung “Thyristor” geeinigt.

Über die Ableitung der Bezeichnung “Thyristor” ist sich die Fachwelt allerdings nicht ganz einig. Die Einen meinen, dass sich der Begriff “Thyristor” aus den Wörtern “Thyratron” und “Resistor” ableitet. Die anderen sehen eine Kombination aus den Wörtern “Thyratron” und “Transistor”.

Was nun wohl richtig ist, wird man nicht mehr so genau nachvollziehen können. Ob nun die eine oder andere Variante richtig ist, ist wohl auch egal.

Mehr Informationen zum Thyristor.

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Zwei Splitter an einem DSL-Anschluss

15. April 2009 von Patrick Schnabel

Vor ein paar Wochen haben wir im Diskussionsforum von Elektronik-Kompendium.de darüber unterhalten, ob man an einem DSL-Anschluss zwei Splitter betreiben kann. Das bedeutet, das an einem Splitter dann das Telefon hängt und am anderen Splitter das DSL-Modem oder der DSL-Router. Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, das richtig verschaltet das überhaupt gar nicht notwendig ist.

Nun gibt es allerdings Leute, die das unbedingt haben müssen ;-). Wir sind dann übereingekommen, dass es aus elektronischer Sicht kein Problem für den DSL-Anschluss sein sollte. Wenn auch ich immer noch der Meinung bin, dass man das lieber lassen sollte. Vor allem, weil es meiner Meinung nach kein Szenario gibt, wo zwei Splitter notwendig wären.

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