29. März 2010 von Patrick Schnabel
Bei der Darstellung der Transistor-Belegung im Datenblatt ergibt sich manchmal die Frage, ob der Transistor von oben oder von unten dargestellt ist.

Bei Zeichnungen in einem Datenblatt kann man von einer technischen Zeichnung ausgehen. Da erklärt sich die Ansicht von ganz allein, wenn gewisse Normen eingehalten wurden.
Hier gilt, sind die Linien voll gezeichnet, dann ist die Ansicht auf die Pins gerichtet. Sind die Linien gestrichelt gezeichnet, dann bedeutet das, dass die Pins verdeckt sind. Das bedeutet, man schaut von oben auf den Transistor.
Wenn man sich mit der Belegung dann immer noch nicht sicher ist, dann muss man vor dem Einlöten mit dem Multimeter nachmessen.
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27. Januar 2010 von Patrick Schnabel
Der Elektronik-Bastler wird mit Erstaunen feststellen, dass die LED in einer LED-Taschenlampe keinen Vorwiderstand hat. Das ist insbesondere bei diesen Schlüsselanhänger-LED-Taschenlampen so. Doch auch hier ist ein strombegrenzender Widerstand eingebaut, auch wenn man ihn nicht sieht.
Der Widerstand ist die Spannungsquelle in Form einer Knopfzelle.
Batterien haben einen relativ hohen Innenwiderstand, der strombegrenzend wirkt. Auch für die LED.
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20. Januar 2010 von Patrick Schnabel
Wer eine Tunneldiode kaufen will, der steht erst mal vor einem fast unüberwindbaren Problem. Die Beschaffung von Tunneldioden scheint auf den ersten Blick nicht ganz einfach. Doch so schwer ist es dann doch nicht. Denn Tunneldioden sind Germaniumdioden. Und die hat ein typischer Bauteile-Versender bestimmt im Sortiment.
Man muss dann nur darauf achten, dass die Germaniumdiode den Tunnel-Effekt hat. Im Zweifelsfall hilft ein Blick ins Datenblatt der Diode.
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4. Januar 2010 von Patrick Schnabel
Bei der Vielzahl unterschiedlicher Steckernetzteile stellt sich die Frage, ob man die untereinander tauschen kann. Wenn Steckergröße und Spannungs- und Stromwerte zusammenpassen, dann ist das durchaus möglich. Ein Problem ist nur noch die Polarität des Klinkensteckers.
Bei genauerer Betrachtung ist das nicht einheitlich geregelt. Das heißt, jeder Hersteller macht es irgendwie anders. Wenn man also wissen will, wo was rauskommt muss man messen. Auf der anderen Seite muss man im Gerät die Leiterbahnen verfolgen, wenn außen nichts aufgedruckt ist.
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28. Dezember 2009 von Patrick Schnabel
In der heutigen Zeit ist es mit PC-Unterstützung jedem möglich, elektronische Schaltungen zu simulieren. Beispielsweise mit Multisim oder Target.
Wer folgende Schaltung simulieren will, wird jedoch sein blaues Wunder erleben:
Die Schaltung wird im Simulator nie funktionieren.
Woran liegt das?
Das Problem ist, die Schaltung wird im Simulator exakt symmetrisch aufgebaut. Dementsprechend berechnet der Simulator Lade- und Entladezeiten der Kondensatoren genau gleich. Die aufgebaute Schaltung lebt aber davon, dass die Bauteile Toleranzen haben, die die Schaltung geringfügig asymmetrisch machen. Dadurch kann sie schwingen.
Lösung: Im Simulator müssen die Kondensatoren geringfügige Unterschiede aufweisen. Dann funktioniert auch diese Schaltung im Simulator.
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