10. Februar 2009 von Patrick Schnabel
Ein Aspekt, der beim Austausch eines defekten Elektrolyt-Kondensators kaum beachtet wird, ist dessen Nennspannung. Weil gerade kein passender Typ vorhanden ist, wird mal eben geschwind ein Elektrolyt-Kondensator mit einer höheren Nennspannung verwendet.
Und, ist es sinnvoll beim Austausch eines Elektrolyt-Kondensators einen andere Elektrolyt-Kondensator mit einer höheren Nennspannung zu verwenden?
Dazu muss man folgendes wissen: Elektrolyt-Kondensatoren arbeiten am besten bei 75% ihrer Nennspannung. Wenn sie mit voller oder fast voller Nennspannung arbeiten, dann steigt der Leckstrom an und somit auch die Entlade-Strom-Verluste. Sie befinden sich ja fast vor dem Durchschlag. Das verkürzt die Lebensdauer des Kondensators erheblich.
Es ist jedoch noch viel schlimmer, wenn man den Elektrolyt-Kondensator nur bis zu einem Bruchteil der Nennspannung betreibt. Um den Oxidfilm auf dem Aluminium aufrechtzuerhalten, ist eine geringe Menge an Leckstrom erforderlich. Der Tritt aber nur im oberen Drittel der Nennspannung auf.
Deshalb gilt, beim Austausch eines defekten Elektrolyt-Kondensators auf die Betriebsspannung und die Nennspannung achten. Der Kondensator arbeitet am besten, wenn die Betriebsspannung etwa 75% der Nennspannung beträgt.
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2. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Integrierte Schaltkreise (IC) ohne Kerbe
Es gibt doch tatsächlich ICs, die wie auf dem Bild keine Kerbe haben, an der man erkennen kann, wo man mit “1″ zu zählen beginnen muss.
In diesem Fall ist der Pin 1 mit einem Punkt markiert. Prinzipiell kann das auch eine Kerbe, ein Stempelaufdruck oder eine Kantenphase sein. Pin1 ist links unten, der letzte Pin links oben. Von der Markierung aus gesehen beginnt man links unten und zählt im Kreis gegen dem Uhrzeigersinn.
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29. Januar 2009 von Patrick Schnabel
Wer nach einem Elektronik-Projekt für die Schule oder Ausbildung sucht, der sollte mal einen Blick in die Kataloge der Elektronik-Versender werfen. Zum Beispiel Conrad oder ELV. Dort gibt es jede Menge erprobte Bausätze. Teilweise kann man sich sogar ein Datenblatt oder die Beschreibung mit Schaltung im Internet downloaden.
Man muss dann nur noch den Schaltplan und Layout erstellen, die Platine fertigen, bestücken und eventuell in ein Gehäuse einbauen. Das Ganze in Betrieb nehmen, dokumentieren, fertig.
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5. Januar 2009 von Patrick Schnabel
Wie bereits geschrieben, gibt es so gut wie keine deutschsprachigen Datenblätter. Um dem einen oder anderen das Leben zu erleichtern, habe ich einige Datenblätter von Dioden, Transistoren, Operationsverstärkern und Spannungsreglern durchgearbeitet und die wichtigsten englischen Begriffe in ihre deutsche Bedeutung übersetzt.
Am Ende der Tabelle ist auch ein Link zu einer PDF-Datei, die man herunterladen und ausdrucken kann. Zweiseitig, aber platzsparend für den Ausdruck auf eine DIN-A4-Seite.
Übersetzung der wichtigsten Begriffe in englischsprachigen Datenblättern
| Englisch |
Deutsch |
| Absolute Maximum Ratings |
Grenzwerte |
| Adjustable Output Regulator |
Einstellbarer Spannungsregler |
| Amplifier |
Verstärker |
| Average |
Durchschnitt |
| Base-Emitter On Voltage |
Basis-Emitter-Vorspannung |
| Breakdown Current |
Durchbruchstrom |
| Breakdown Voltage |
Durchbruchspannung |
| Capacitance |
Kapazität |
| Case |
Gehäuse |
| Control Voltage |
Steuerspannung |
| Current |
Strom |
| DC Current Gain |
Gleichstromverstärkung |
| Fixed Output Regulator |
Festspannungsregler |
| Forward Current |
Durchlassstrom |
| Forward Voltage |
Durchlassspannung |
| Frequency |
Frequenz |
| Gain |
Verstärkung |
| General |
Allgemein |
| Input |
Eingang |
| Input Current |
Eingangsstrom |
| Input Voltage |
Eingangsspannung |
| Input Voltage Range |
Eingangsspannungsbereich |
| Operating Junction Temperature |
Betriebstemperatur |
| Operating Temperature Range |
Betriebsspannungsbereich |
| Operation |
Betrieb |
| Output |
Ausgang |
| Output Current |
Ausgangsstrom |
| Output Current |
Ausgangsstrom |
| Output Currents of |
Ausgangsstrom bis |
| Output Resistance |
Ausgangswiderstand |
| Output Voltage |
Ausgangsspannung |
| Output Voltages of |
Ausgangsspannungen für |
| Power Dissipation |
Verlustleistung |
| Pulse Voltage |
pulsierende Spannung |
| Pulse Width |
Impulsbreite |
| Rectifier |
Gleichrichter |
| Reset |
Rücksetzen/Rücksetzeingang |
| Reset Voltage |
Rücksetzspannung |
| Resistance |
Widerstand (bezogen auf ein Verhalten) |
| Resistor |
Widerstand (bezogen auf ein Bauteil) |
| Reverse Voltage |
Sperrspannung |
| Short Circuit Current |
Kurzschlussstrom |
| Short Circuit Protection |
Kurzschlussschutz |
| Supply Current |
Betriebsstrom |
| Supply Voltage |
Betriebsspannung |
| Symbol |
Formelzeichen |
| Temperature |
Temperatur |
| Temperature Range |
Temperaturbereich |
| Thermal Characteristics |
Thermische Eigenschaften |
| Thermal Overload Protection |
Überhitzungsschutz |
| Thermal Resistance |
Thermischer Widerstand |
| Threshold |
Schwelle |
| Threshold Voltage |
Schwellenspannung |
| Trigger |
Auslösen/Auslöseeingang |
| Trigger Voltage |
Auslösespannung |
| Unit |
Einheit |
| Value |
Wert |
| Voltage |
Spannung |
| Voltage Regulator |
Spannungsregler |
Übersetzungstabelle-für-Datenblätter (PDF, ca. 15 kByte)
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28. Oktober 2008 von Patrick Schnabel
In manchen Schaltungsunterlagen von elektronischen Geräten, steht, dass der Ausgang potentialfrei ist. Was bedeutet das eigentlich?
Potentialfrei bedeutet, dass an dem Kontakt keine Spannung anliegt und auch kein Strom fließt. Für Spannung und Strom muss man selber sorgen. Der Ausgang ist in der Regel der Schaltkontakt eines Relais. Manchmal wird auch der Ausgang eines Optokopplers verwendet. Der ist auch potentialfrei.
Der Kontakt an sich ist nichts weiter als ein Schalter, der zwischen zwei Punkten hängt. Diese Punkte sind als Anschlüsse herausgeführt und können beschaltet werden. Man kann so zum Beispiel die Stromzufuhr in einem Stromkreis unterbrechen und schließen.
Mehr Informationen zum potentialfreier Kontakt mit Beispielen
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