Der passive Bandpass

Passiver Bandpass

Diese Schaltung ist ein passiver Bandpass, bestehend aus einem passiven Tiefpass (vordere Schaltung) und einem passiven Hochpass (hintere Schaltung). Als Anfänger würde man hier sagen: „Prima, ein einfacher Bandpass“. Doch weit gefehlt. Was schaltungstechnisch gut aussieht, muss in der Praxis noch lange nicht funktionieren. Und genau hier ist der Haken.

Passive Schaltungen haben den Nachteil, dass sie den vorhergehenden Schaltungsteil belasten. Dabei ändern sich die elektrischen Werte. In diesem Fall belastet die hintere Schaltung (Hochpass) die vordere Schaltung (Tiefpass). Verantwortlich ist der rechte Widerstand.

Diese Schaltung eignet sich also nicht als Bandpass!

5 Kommentare zu Der passive Bandpass

  1. Immer wieder toll, wenn man gesagt bekommt, wie es NICHT funktioniert, und das auch noch ziemlich pauschal.
    Schade, dass die Antwort wie es geht hier nicht präsentiert wird. Warum verweist Ihr nicht auf eure ansonsten tollen Angebote?

  2. Man nimmt einen Bandpass bestehend aus einem Operationsverstärker. In den Datenblätter der geeigneten OPs sind Beispielschaltungen enthalten. Die Auswahl des OPs hängt von der Anwendung ab.

  3. Die obere Schaltung ist vom Prinzip korrekt, nur dass man eben noch einen OP(Impedanzwandler mit |v|~1)zwischen den HP und TP schalten sollte. Dadurch wird der Ausgang des TP sehr hochohmig, der Eingang des HP bleibt praktisch unbelastet.
    Ich hoffe etwas geholfen zu haben.

    Grüße

  4. Obere schaltung funktioniert auch ohne Impedanzwandler zwischen HP und TP, man kann z.B. den TP mit einem Widerstand größenordnung um 10kOhm und den HP größenordnung 100kOhm nehmen, dann belastet der HP den TP kaum (1:10). Funktioniert natürlich nur bei hoher Eingagsimpedanz der auf den Bandpass folgenden Schaltung.

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