Kabellose Stromübertragung oder Strom ohne Kabel

Die kabellose Stromübertragung ist vom Prinzip her die Übertragung von Energie über ein oszillierendes Magnetfeld. Das Magnetfeld wird von einer Kupferspule erzeugt. Der Empfänger für das Magnetfeld ist ebenfalls eine Spule. Die Spule ist so konstruiert, dass sie mit dem empfangenen Magnetfeld in Resonanz ist. Es fließt nur dann ein Strom, wenn die Resonanz hergestellt ist.

Seit es Mobilfunk gibt, stehen elektromagnetische Felder in der Kritik. Sie würden negativen Einfluss auf Menschen und andere Lebewesen haben. Doch das magnetische Feld hat keinen Einfluss auf seine Umgebung und die Lebewesen. Sie weisen nicht die richtige Resonanzfrequenz auf, die notwendig ist, damit das Magnetfeld auf sie einwirken könnte.

7 Kommentare zu Kabellose Stromübertragung oder Strom ohne Kabel

  1. Eine Idee verfolgt mich momentan und vielleicht weiß jemand ob das funktionieren kann.
    In der Strasse müßten Leitungen sein die ein starkes Magnetfeld leiten und diese Energie auf einen Motor im Auto übertragen. Das Prinzip der Carrera Bahn in groß.
    Kann mir da jemand technische Hilfestellung geben?

    Ciao Rolf

  2. eine carrera-bahn läuft aber mit schleifkontakten, oder irre ich mich da?

    aber im prinzip müsste alles funktionieren. galvanische trennungen funktionieren ja auch so wie oben im ersten post beschrieben.

  3. Theoretisch könnte es funktionieren, aber ich glaub nicht, dass es zugelassen werden würde. Grund: es gibt Grenzwerte für ddie Stärke elektromagnetischer Felder und die würden bei so einer Technologie sicher überschritten werden.

  4. Nachtrag: RFID-Chips werden schon per Funk mit Strom versorgt. Allerdings nur mit extrem niedrigen Leistungen. Für einen Autoantrieb bräuchte man einen Sender mit vielen KW…

  5. Ja, aber ich schrieb ja auch, dass derartige Produkte mit mehreren KW Leistung nicht zugelassen werden würden, die im von dir verlinkten Artikel erwähnten Produklt haben ja wohl nur wenige Watt Leistung.

  6. Irgendwann wird es gehen. Probleme sind die dabei auftretenden Energieverluste durch Streuung. Wenn mit Hochfrequenz gearbeitet wird ist es auch nicht gefährlich, wenn mal etwas Metall auf die Straße fällt. Tesla hatte damit ja schon erfolgreich experimentiert. Heute wäre die EMV das Problem.

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  1. Anonymous

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