LED testen/prüfen

Schaltung um eine Leuchtdiode zu prüfen

Um eine LED auf Funktion zu testen oder zu prüfen, legt man sie mit einem Vorwiderstand von 150 bis 330 Ohm an 3 bis 5V Gleichspannung. So kann man jeden LED-Typ auf Funktion und Polarität testen, ohne dass eine Gefahr für die LED besteht.

Leuchtdioden vertragen nur eine sehr geringe Sperrspannung. Sie können schon mit kleinen Spannungen von 5 bis 6 V zerstört werden.

4 Kommentare zu LED testen/prüfen

  1. fällt denn an der LED nicht immer die 0.7V ( oder entsprechend anderer Wert abhängig von der LED) ab ? Je mehr Spannung die Quelle hergiebt desto mehr fällt doch dann am Widerstand ab und die 0,7 an der LED bleiben gleich. Der Grund warum sie zerstört wird ist doch dann die Tatsache dass durch die höhere Spannung bei gleichem Widerstand eben mehr Strom fliesst ?
    Also kann demnach die LED wenn ein Vorwiderstand existiert und dieser entsprechend groß ist durch die Spannung der Quelle nicht kauptt gemacht werden und schon gar nicht mit 5-6V.

    Also da müsste ich mich schon schwer getäuscht haben alle die Jarhe wenn sich das nicht so wie beschrieben verhält.
    höcshtens wenn man eine LED direkt an 5V anschliesst bricht kann sie zerstört werden, da die Quelle auf 0,7V einbricht und es fliesst dann ein entsprechnder „Kurszschlusstrom“ der die LED kaputt macht. So gesehen schon aber „nicht“ mit Vorwiderstand. Und es ist dann ja nicht die höhere Spannung sondern der höhere Strom der sie dann kaputt macht, da eine LED immer dafür sorgt dass die 0.7 erhalten bleiben auch wenn man 6V anlegt.

  2. Wenn Du eine LED an eine Spannungsquelle hängst, dann fällt immer die Spannung an der LED ab, die anliegt. Die Spannungsquelle bricht eben nicht ein. Eine Spannungsquelle bricht nur dann ein, wenn man ihr zuviel Strom entnimmt. Das dürfte bei einer LED nicht passieren.

    Eine LED geht durch zuviel Spannung oder zuviel Strom kaputt. Und genau deshalb stellt man beides mit einem Vorwiderstand ein.

  3. beides mit dem Vorwiderstand einstellen ? mit dem Vorwiderstand stellt man doch den Strom ein (bei Betrieb an einer Spannunsquelle) Auf die Durchlasspannung (zB 0,7 V) hat man doch damit keinen Einfluss. Wenn ich einen Widerstand in Reihe mit einer LED betreibe an einer Spannungsquelle dann fällt doch an der LED immer die gleiche Spannung ab egal wie groß R ist , angenommen man bewegt sich nicht in den GRenzbereichen. Würde man beides damit einstellen können hätte man ja 2 variable Werte und würde das ganze ja gar nicht berechnen können bzw nicht so einfach.

  4. Alles was Du sagst ist richtig. Nur darum geht es gar nicht.

    Was stört Dich eigentlich an dem Beitrag oben? Es geht um das Testen von LEDs, nicht um das Betreiben.

    Es geht darum: „Leuchtdioden vertragen nur eine sehr geringe Sperrspannung.“ Nicht Durchlassspannung.

    Wenn man Leuchtdioden testen will, und die Polarität nicht kennt, dann kann es passieren, dass wenn man sie falsch herum anschließt, dass es dann „Pufff“ macht. Dann ist sie hinüber. Damit das nicht passiert habe ich den Aufbau oben skizziert.

    Übrigens haben Leuchtdioden üblicherweise, je nach Farbe und Typ eine Durchlasspannung von 1,9 bis 2,9 Volt. Weiße LEDs haben sogar über 3 Volt.

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