Schutzmaßnahmen gegen elektrostatische Entladungen
24. September 2008 von Patrick Schnabel
In Bereichen, in denen elektrostatisch gefährdete Bauteile oder Baugruppen hergestellt oder verarbeitet werden, werden spezielle elektrisch leitfähige Arbeitsplätze eingerichtet. Dort kommen elektrisch leitfähige Materialien zum Einsatz.
- Bodenbelag
- Schuhe
- Arbeitstische
- Werkzeuge
- Messgeräte
Da eine ESD-sichere Arbeitsumgebung richtig viel Geld kostet, bevorzugt man in der Regel preiswerte ESD-sichere Arbeitsmittel, die einen gewissen Schutzgrad gewährleisten.
- Arbeitsunterlage (Matte)
- Handschuhe
- Armbänder
Armbänder, die mit einem Kabel an Masse gelegt sind, sind ein bevorzugtes Mittel um bei der Arbeit mit einem Computer ein Mindestmaß an ESD-Sicherheit zu erreichen. Es sorgt dafür, dass Mensch und Gerät sich immer auf dem gleichen elektrostatischen Niveau befinden. Eine weitere sinnvolle Vorsichtsmaßnahme ist es zu vermeiden, mit den Fingern Leiterbahnen und die Pins von integrierten Schaltkreisen zu berühren.
ESD-gefährdete Bauteile werden in speziellen Verpackungen aufbewahrt. Es gibt spezielle Beutel und Schachteln, die elektrisch ableitfähig sind. Sie weisen eine entsprechende Kennzeichnung auf. Entweder das ESD-Symbol oder den Schriftzug “static sensitive devices”.
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