Was ist ein Blockkondensator?

12. Januar 2010 von Patrick Schnabel

Ein Blockkondensator blockt eine kurzfristige sinkende Betriebsspannung an einem integrierten Schaltkreis, die zum Beispiel bei einer kurzfristigen hohen Stromentnahme durch den Schaltkreis entstehen kann.

Ein Blockkondensator kann auch eine kurzfristig erhöhte Betriebsspannung blocken. Man spricht dann auch von einem Entstörkondensator.

Der Blockkondensator ist auch unter dem Begriff Stützkondensator bekannt.

Bei digitalen Schaltkreisen werden üblicherweise Folienkondensatoren mit 100 nF als Blockkondensatoren verwendet. Es gibt auch IC-Sockel, die bereits einen Blockkondensator eingebaut haben.

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Was ist ein Stützkondensator?

4. August 2009 von Patrick Schnabel

Ein Stützkondensator stützt die Betriebsspannung an einem integrierten Schaltkreis bei kurzfristigen Spannungsschwankungen, die zum Beispiel bei einer kurzfristigen hohen Stromentnahme durch den Schaltkreis entstehen kann.

Der Stützkondensator ist auch unter dem Begriff Blockkondensator bekannt.

Bei digitalen Schaltkreisen werden üblicherweise Folienkondensatoren mit 100 nF als Stützkondensatoren verwendet. Es gibt auch IC-Sockel, die bereits einen Stützkondensator eingebaut haben.

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Stützkondensator

17. März 2009 von Patrick Schnabel

Integrierte Schaltkreise, insbesondere digitale, benötigen zur besseren Stabilität einen Stützkondensator. Der Grund, die Zuleitung für Speisespannung und GND zu den ICs sind parasitär induktiv. Schon geringfügige, dafür sehr schnelle Stromänderungen führen zu sehr schnellen Änderungen der Speisespannung. Das kann zum Beispiel dadurch entstehen, wenn ein digitaler Ausgang beim Umschalten, wenn beide Ausgangstransistoren kurzzeitig leiten, einen Stromimpuls zieht. Instabilitäten sind die Folge. Dieser Effekt schaukelt sich hoch und das IC schwingt.

Ein Stützkondensator hält für den kurzen Stromimpuls die nötigen Ladungsträger bereit, so dass die Versorgungsspannung im Augenblick des Stromimpuls nicht einbricht.

Auch wenn es in einer Schaltung keine Störungen durch eine schwankende Versorgungsspannung gibt,  weiß man nie, ob das System im Grenzbereich liegt, wo eine Störung gerade noch nicht auftritt. In so einem Fall, wird sie dann auftreten, wenn sich bestimmte Umgebungsbedingungen ändern.

Ein Stützkondensator dient also immer einer besseren Stabilität.

Bei CMOS-Schaltungen reicht ein Stützkondensator mit 100 nF pro Baustein aus. Empfehlenswert ist ein keramischer Vielschicht-Kondensator. Am besten hält man den Weg von Kondensator zu den Pins des ICs sehr kurz.

Bipolare Schaltungen benötigen eine Kombination aus dem Keramik-Kondensator und einem Elektrolyt-Kondensator von etwa 10 µF.

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IC ohne Kerbe

2. Februar 2009 von Patrick Schnabel

Integrierte Schaltkreise (IC) ohne Kerbe

Integrierte Schaltkreise (IC) ohne Kerbe

Es gibt doch tatsächlich ICs, die wie auf dem Bild keine Kerbe haben, an der man erkennen kann, wo man mit “1″ zu zählen beginnen muss.

In diesem Fall ist der Pin 1 mit einem Punkt markiert. Prinzipiell kann das auch eine Kerbe, ein Stempelaufdruck oder eine Kantenphase sein. Pin1 ist links unten, der letzte Pin links oben. Von der Markierung aus gesehen beginnt man links unten und zählt im Kreis gegen dem Uhrzeigersinn.

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Deutsche Datenblätter

12. Dezember 2008 von Patrick Schnabel

So ein Elektronik-Anfänger, wenn er sich irgendwann mit ICs und den dazugehörigen Datenblättern beschäftigen muss, sucht dann natürlich nach deutschsprachigen Datenblättern. Voller Verwunderung findet er keine.

Als in den 70er Jahren deutsche Firmen noch in der Halbleiter-Industrie und -Entwicklung tätig waren (außer Siemens gab es da nicht viele) wurden tatsächlich viele Datenblätter auch auf Deutsch herausgebracht. Seit es so gut wie keine deutschen Halbleiter-Hersteller mehr gibt und der Halbleitermarkt praktisch International ist, gibt es keine deutschsprachigen Datenblätter mehr. Höchstens noch für ein paar alte Halbleiter aus den 70er Jahren gibt es noch das eine oder andere deutsche Datenblatt.

Datenblätter werden nur noch in der englischen Sprache herausgegeben. Sich mit den Grundbegriffen auseinanderzusetzen und sie zu verstehen, lohnt sich auf alle Fälle.

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