Gyrator

18. Februar 2008 von Patrick Schnabel

Ein Gyrator ist eine Schaltung bestehend aus einem Transistor, einer Last und einem Kondensator. Der Gyrator wandelt die Kapazität in eine Induktivität. Man könnte auch von einer Impedanztransformationsschaltung sprechen. Der große Vorteil eines Gyrators ist, dass man keine Spulen wickeln muss und abhängig von der Kapazität sehr hohe Induktivitätswerte erreichen kann.

Ein Gyrator eignet sich im Bereich der Nachrichtentechnik und Signalverarbeitungselektronik. In der Leistungselektronik ist ein Gyrator nicht zu gebrauchen. Und auch nicht bei anderen Anwendungen, wo man Induktivitäten zur temporären Energiespeicherung benötigt.

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Beeinflusst die Kapazität eines Kondensators den Einschaltstrom?

2. Januar 2008 von Patrick Schnabel

Da wäre gerade die Frage zu klären, ob die Größe der Kapazität eines Kondensators den Einschaltstrom beeinflusst?

Vielleicht in der allerersten Nanosekunde. Bei theoretisch 0 Ohm gibt es einen unendlich hohen Strom in einer unendlich kurzen Zeit. Aber, 0 Ohm gibt es eigentlich nicht.

Was man mit Bestimmtheit sagen kann, dass der Strom mit fortschreitender Ladung immer kleiner wird. Das Begründet sich aus der Spannungsdifferenz zwischen Kondensator-Spannung und Speise-Spannung und hat nichts mit dem Innenwiderstand des Kondensators zu tun.

Eigentlich ist die Frage damit nicht beantwortet. Sie ist auch eher theoretischer Natur.

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Größe des Koppelkondensators

12. November 2007 von Patrick Schnabel

Wie groß bzw. welche Kapazität muss ein Koppelkondensator haben?

Der Wert ist fast egal, solange der kapazitive Widerstand nicht zu klein ist. 10 bis 100 pF reichen aus. 1µF ist auch in Ordnung. Man muss nur darauf achten, dass es ein Typ ist, der für Hochfrequenz (HF) geeignet ist. Zum Beispiel ein Keramikkondensator. Also kein Elektrolytkondensator oder Tantalkondensator.

Bitte beachten: Wenn der Koppelkondensator zur Antennenabstimmung benutzt wir, dann spielt der Wert doch wieder eine Rolle.

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Aluminium-Folie im Elektrolytkondensator

5. November 2007 von Patrick Schnabel

Durch eine Aufrauung der Aluminium-Folie im Elektrolykondensator würde sich eine größere Oberfläche ergeben und dadurch eine größere Kapazität erreichen lassen. Doch das hat wiederum Nachteile für die Anwendungen. Die Spannung und Kapazität erzeugen einen Stromfluss, der über den frequenzabhängigen Verlustfaktor eine Verlustleistung erzeugt. Die Verlustleistung wird in Wärme umgewandelt. Damit die Eigenerwärmung des Elkos nicht zu sehr steigt, müssen die Kondensatorbeläge groß sein und eine gute Wärmeabfuhr haben. Eine Aufrauung ist in diesem Fall nachteilig. Es entsteht ein Wärmestau. Der Elektrolyt würde anfangen zu gasen. Die Betriebstemperatur hat erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer. Je wärmer, desto kürzer leben die Elektrolytkondensatoren. Aus diesen Gründen hat die Aluminium-Folie eher eine glatte Oberfläche mit einer Oxidschicht.

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Snubber oder RC-Kombinationen

23. Oktober 2007 von Patrick Schnabel

Es gibt Kondensatoren, die zusätzlich zur Kapazität, einen in Reihe geschalteten Widerstand integriert haben. Offiziell wird dieses Bauteil als RC-Kombination bezeichnet.

Der in Reihe geschaltete Widerstand dient zum Schutz des Kondensators gegen zu hohe Auf-und Entladeströme. Damit werden Störungen vom oder zum Stromnetz verringert, indem die Störspitzen gedämpft werden. Daher auch die Bezeichnung “Snubber”, was übersetzt “Stoßdämpfer” bedeutet.

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