Was ist ein negativer Innenwiderstand?

5. März 2008 von Patrick Schnabel

Der Begriff “negativer Widerstand” oder “negativer Innenwiderstand” bezieht sich auf die Eigenschaft einer Schaltung oder eines Bauteils. Die Eigenschaft drückt sich in einem sinkenden Strom beim Anstieg der Spannung.

Ob eine Schaltung einen negativen Innenwiderstand hat, erkennt man daran, wenn bei Erhöhung der Eingangsspannung der Eingangsstrom sinkt.

Man nutzt dieses Verhalten zum Beispiel zur Erzeugung von Schwingungen. Die Tunneldiode hat so ein Verhalten. Mit einem Operationsverstärker (Negativer Impedanzkonverter) kann man einen negativen Widerstand auch simulieren.

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Der NE555 hat eine instabile Frequenz

3. März 2008 von Patrick Schnabel

Jeder, der schon mit dem NE555 experimentiert hat und dabei auf eine stabile Frequenz angewiesen war, der hat schnell festgestellt, dass die Frequenz des NE555 alles andere als stabil bzw. konstant sein kann. Das kann mehrere Gründe haben.

Zum einen sollte man darauf achten, dass man im zeitbestimmenden Schaltungsteil temperaturstabile Metallfilmwiderstände und Folienkondensator verwendet. Wer hier mit billigen Bauteilen arbeitet, der braucht sich nicht wundern, wenn die Frequenz instabil ist.

Auch sollte man es vermeiden weitere Schaltungsteile an den NE555 hintendranzuhängen, die noch irgendwas mit dem Takt machen, bevor er verwendet wird. Insbesondere weiter Widerstände und Dioden versauen die Genauigkeit der Frequenz.

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Eingangswiderstand und Ausgangswiderstand einer Schaltung

27. Februar 2008 von Patrick Schnabel

Da wird doch hin und wieder vom Eingangswiderstand und Ausgangswiderstand einer Schaltung gesprochen. Der soll entweder hochohmig oder niederohmig sein. Je nach dem welche Anforderungen gegeben sind. Doch was bedeutet das eigentlich genau?

In einer Schaltung gibt es Schaltungsteile denen man keinen hohen Strom entnehmen darf. Wenn doch, dann würde dieser Schaltungsteil nicht mehr richtig funktionieren. Deshalb spricht man davon, dass der Ausgang dieses Schaltungsteils durch die nachfolgende Schaltung nur hochohmig belastet werden darf. Man sagt, dann, dass der Eingangswiderstand hochohmig ist bzw. sein soll. Von einem Teil der Schaltung fließt dann nur ein geringer Strom in den nächsten Teil der Schaltung.

Wenn die Teilschaltung jedoch mit einem Strom gesteuert werden soll, dann muss deren Eingangswiderstand niederohmig sein, damit auch ein großer Strom fließt.

Beim Ausgangswiderstand ist es etwas anders.
Wenn eine Schaltung als Stromquelle funktionieren soll, sollte sie einen großen Ausgangswiderstand haben, wenn sie als Spannungsquelle arbeiten soll sie einen kleinen Ausgangswiderstand haben.

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Messgerät kaufen

25. Februar 2008 von Patrick Schnabel

Wenn es um den Kauf eines Messgeräts geht, dann stellt man sich schon die Frage, was es denn sein darf: Das Billig-Teil aus dem Baumarkt oder das teure High-Tech-Gerät vom Elektronik-Händler?

Wenn man als Anfänger noch nicht so richtig weiß, was man damit anstellen soll, dann tut es für den Anfang ein ganz einfaches Messgerät. Wenn man das mal unsachgemäß behandelt, rumliegen lässt und es dann verloren geht, dann schmerzt das finanziell weniger, als wenn man ein teures Digitalmultimeter schrottet.

Wer nur ein bisschen privat herumbastelt, dem reicht ein Multimeter aus dem unteren Preissegment. Schon mit den einfachsten und billigsten Messgeräten kann man allerhand messen. Eventuell lohnt es sich gleich zwei zu kaufen. Dann kann man z. B. Strom und Spannung gleichzeitig messen.

Wenn man dann später mehr und genauer messen muss, dann kann man sich auch mal ein Multimeter für150 bis 200 Euro leisten. Wichtig ist dabei, dass man sein Messgerät einzuschätzen und richtig anzuwenden lernt. Dazu ist es auch angebracht die Bedienungsanleitung zu lesen und sich über die Stärken und Schwächen des Messgeräts klar wird.

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Der passive Bandpass

20. Februar 2008 von Patrick Schnabel

Passiver Bandpass

Diese Schaltung ist ein passiver Bandpass, bestehend aus einem passiven Tiefpass (vordere Schaltung) und einem passiven Hochpass (hintere Schaltung). Als Anfänger würde man hier sagen: “Prima, ein einfacher Bandpass”. Doch weit gefehlt. Was schaltungstechnisch gut aussieht, muss in der Praxis noch lange nicht funktionieren. Und genau hier ist der Haken.

Passive Schaltungen haben den Nachteil, dass sie den vorhergehenden Schaltungsteil belasten. Dabei ändern sich die elektrischen Werte. In diesem Fall belastet die hintere Schaltung (Hochpass) die vordere Schaltung (Tiefpass). Verantwortlich ist der rechte Widerstand.

Diese Schaltung eignet sich also nicht als Bandpass!

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