Optimierung Lauflicht-Schaltung

12. April 2010 von Patrick Schnabel

Lauflicht-Schaltungen im Internet gibt es wie Sand am Meer. Die meisten sind sehr einfach aufgebaut. Die Verschaltung eines Schieberegisters und eine handvoll LEDs ist auch für Elektronik-Einsteiger kein Problem. Doch manche Schaltungen lassen sich optimieren. Man braucht in der Regel weniger Bauteile als man denkt.

suboptimales Lauflicht

In der oben dargestellten Lauflicht-Schaltung wird für jede LED ein Vorwiderstand verwendet. Soweit ist das in Ordnung. Jede LED sollte einen Vorwiderstand zur Begrenzung von Spannung und Strom in Reihe geschaltet haben.

optimiertes Lauflicht

Doch eigentlich ist es gar nicht notwendig, dass in dieser Schaltung jede LED “einen” Widerstand hat. Grundsätzlich ist es ja so, dass immer nur eine LED leuchtet. In diesem Fall reicht es aus, das man für alle LEDs nur einen Widerstand verwendet. Den setzt man dort ein, wo alle LED-Kathoden zusammengeführt werden. Und prompt haben wir 2 Widerstände gespart. Und nicht nur das, sondern auch das Einlöten.

Hier eine optimierte 10-Kanal-Lauflicht-Schaltung.

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Bezugsquelle für elektronische Bauteile

7. April 2010 von Patrick Schnabel

Jeder Elektroniker braucht mindestens eine vernünftige Bezugsquelle für elektronische Bauteile. Und die sollte auch noch an Privatleute liefern. Ein Problem ist, dass nicht alle Versandhändler alles in ihrem Sortiment haben. Die größeren Elektronik-Bauteil-Distributoren eigenen sich nicht als Bezugsquelle. Die verkaufen nur größere Mengen.

Die üblichen Elektronik-Versender:

  • Conrad
  • Reichelt
  • Distrelec

Conrad

Conrad ist ein typischer Bastlerladen. Hat also logischerweise nur Teile für den Hobby-Elektroniker.

Reichelt

Bei Reichelt bekommt man einiges mehr als bei Conrad. Dazu sind sie auch noch billig. Nachteil ist, dass man zum Beispiel bei Kondensatoren nicht weiß, von welchem Hersteller sie kommen. Das Sortiment eignet sich also eher für Bastler.

RS Components

RS ist bekannt für seine Apothekerpreise. Dafür haben sie ein sehr umfangreiches Sortiment. RS bezeichnet sich selber als Distributor für den kleinen und mittleren Mengenbedarf in der Elektronik und Automation.

Pollin

Bei Pollin gibt es hauptsächlich Restposten. Falls man zufällig einen gerade verfügbaren Artikel braucht, bekommt man ihn sehr billig.

Farnell

Farnell ist Anbieter und Distributor von elektronischen und elektromechanischen Bauteilen, sowie Instandhaltungsprodukten und Dienstleistungen.
Das Angebot umfasst in Deutschland und Österreich mehr als 425.000 elektronische, elektromagnetische und industrielle Produkte, davon 350.000 ab Lager.

Digikey

Digikey ist der Elektronik-Lieferant mit der größten Auswahl. Lieferung aus den USA. Bestellungen nur mit Kreditkarte.

Dann gibt es da noch…

  • CSD
  • Kessler Electronic
  • Mütron
  • Schukat
  • Schuricht

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Bipolaren Kondensator basteln

31. März 2010 von Patrick Schnabel

Bipolarer Kondensatoren bis 100 µF bekommt man fast überall zu kaufen. Die sind schon recht groß. Doch was ist, wenn man mehr Kapazität braucht? Zum Beispiel 1.000 µF. Dann sind die Bezugsmöglichkeiten geringer, der Preis hoch und die Bauform sehr groß.

Es gibt aber noch die Möglichkeit, einen bipolaren Kondensator aus zwei ELKOs und zwei Dioden zu basteln.

bipolarer Kondensator

Hinweis: Diese Ersatzschaltung für einen bipolaren Kondensator sollte man nicht in Tonfrequenzweichen verwenden.

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Darstellung der Transistor-Belegung im Datenblatt

29. März 2010 von Patrick Schnabel

Bei der Darstellung der Transistor-Belegung im Datenblatt ergibt sich manchmal die Frage, ob der Transistor von oben oder von unten dargestellt ist.

Transistor-Belegung

Bei Zeichnungen in einem Datenblatt kann man von einer technischen Zeichnung ausgehen. Da erklärt sich die Ansicht von ganz allein, wenn gewisse Normen eingehalten wurden.
Hier gilt, sind die Linien voll gezeichnet, dann ist die Ansicht auf die Pins gerichtet. Sind die Linien gestrichelt gezeichnet, dann bedeutet das, dass die Pins verdeckt sind. Das bedeutet, man schaut von oben auf den Transistor.

Wenn man sich mit der Belegung dann immer noch nicht sicher ist, dann muss man vor dem Einlöten mit dem Multimeter nachmessen.

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Welcher Mikrocontroller?

24. März 2010 von Patrick Schnabel

Zuerst muss man sich für eine Mikrocontroller-Familie entscheiden. Am verbreitetsten sind die PICs von Microchip und die AVRs von Atmel. In der Industrie sind die 8051 von Siemens noch weiter verbreitet, aber bei Hobby-Elektronikern nicht mehr aktuell. Dann gibt es noch viele weitere von Motorola (HC08..), NEC, Texas Instruments… und so weiter.

Jede Mikrocontroller-Familie hat einen etwas anderen Aufbau, ein anderes Konzept, eine andere Assemblersprache, eine andere Bedienung und andere Entwicklungsumgebungen. Für die meisten Mikrocontroller gibt es sie kostenlos zum Herunterladen. Nur professionelle Entwicklungspakete und C-Compiler kosten Geld.

Um sich die Entscheidung einfacher zu machen sollte man in die entsprechenden Mikrocontroller-Foren gehen. Wenn man Probleme hat, dann helfen einem die vielen Hilfestellungen und schon gelösten Probleme weiter.

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